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Wohnen & Stadtentwicklung befindet sich in einem grundlegenden Wandlungsprozess. Die Alterung der Gesellschaft, die Erosion der gesellschaftlichen Mitte, die zunehmende Zahl von Migranten und Entwicklungen wie Individualisierung, Modernisierung und Globalisierung werden die Art und Weise, wie wir zusammen leben und leben wollen, verändern. Die vhw-Forschung will Impulse für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung dieses Wandlungsprozesses geben. Für lebenswerte, bürgerorientierte und zukunftsfähige Städte.
Zentral für die vhw-Forschung ist das Aufzeigen von Ansätzen einer neuen Verantwortungsteilung der Akteure im Bereich Wohnen & Stadtentwicklung. Dabei lautet die entscheidende Frage: Wie lassen sich die Kompetenzen dieser Akteure nutzen und koordinieren? Neben Ansätzen für mehr Partizipation und für Regelungsstrukturen von Governanceprozessen geht es dabei auch um die Frage nach der Transparenz von Handlungslogiken. Die vhw-Forschung analysiert dazu Einstellungs- und Verhaltensmustern mittels lebensweltlicher Methoden (Sinus-Milieus®/Tool Wohnwissen).
Die vhw-Forschung will den Akteuren Integrierter Stadtentwicklung konkrete Analysen, Werkzeuge und Handlungsansätze für die Arbeit vor Ort anbieten. Antworten auf die von allen Akteuren gestellte komplexe Frage nach der Perspektive der Bürgergesellschaft sucht und erarbeitet der vhw in seinem bisher umfangreichsten Projekt Städtenetzwerk.
Wie erreichen wir wirklich alle Bürger, wie sprechen wir welche Milieus an? Ziel des vhw-Kommunikationshandbuchs ist es, flankierend zur Dialogphase des Städtenetzwerks, das kommunikative und partizipative Panorama der Stadtgesellschaft neu zu erschließen, um es besser nutzen zu können.
Erster Einblick in die zu erwartenden Ergebnisse des vhw-Kommunikationshandbuchs:
Milieukarten im Taschenformat zu vorerst zwei Milieus:
Prekäre und Expeditive.