Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungAktuell: Geflüchtete vor Ort

Aktuelles zu den Herausforderungen und dem Umgang mit Geflüchteten vor Ort


Integration oder der Umgang mit Vielfalt – kommunale Integrationskonzepte in Deutschland

In der vhw werkSTADT Nr. 10 hat der vhw im Rahmen einer Dokumentenanalyse  Integrationskonzepte als kommunale Instrumente ausführlicher untersucht, um Erkenntnisse bezüglich des zugrunde liegenden Integrationsverständnisses und Einblicke in Strategien für eine gelingende Integration zu gewinnen. 


Erste Zwischenergebnisse zur vhw-Migrantenmilieustudie

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Interview zu den ersten Ergebnissen der qualitativen Leitstudie im Rahmen einer repräsentativen Studie zu den Migrantenmilieus in Deutschland.
Was die ersten Ergebnisse zur vhw-Migrantenmilieustudie 2016/2017 – ebenso wie viele andere Migrationsstudien –  deutlich zeigen, ist die Tatsache, dass ein überwältigend großer Anteil der Zuwandernden offen und integrationsbereit ist. Diese positive Energie zu kanalisieren und die Integration zu ermöglichen, ist eine Herausforderung für unsere Institutionen und ein unschätzbares Kapital für unsere Gesellschaft. In vielen Milieustudien wird sichtbar, dass wir es mit den unterschiedlichsten Menschen und damit mit einer großen Varianz von Haltungen, Schicksalen, Identitäten, Motiven, Zielen etc. zu tun haben. Um diese große Vielfalt in der Zuwanderung besser verstehen und somit zu einer Stärkung der lokalen Demokratie und des Zusammenhalts in der Gesellschaft beitragen zu können, beschäftigt sich der vhw seit einigen Jahren auch mit Migrantenmilieus.


Integration von Geflüchteten – quo vadis? Diskussion und Position im Spiegel der vhw-Kommunalbefragung

Die vhw-werkSTADT Nr. 6 nimmt die Fachdiskurse der letzten Jahre vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen in den Blick. Gehandelt wird immer vor Ort  – pragmatisch und lösungsorientiert und doch nicht losgelöst von den genannten übergreifenden theoretischen und politischen Diskursen. Dabei geben einige Erkenntnisse in der Nachbetrachtung der vhw-Kommunalbefragung gute Impulse. vhw-werkSTADT Nr. 6


Sonderauswertung für Hessen und Nordrhein-Westfalen in der vhw-Kommunalbefragung vorliegend

Ergänzend zu den ersten Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung mit 35 Fragen aus März/April 2016, sind im Juni 2016 zwei Sonderauswertungen für die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen veröffentlicht worden. 

Sonderauswertung Hessen

Sonderauswertung Nordrhein-Westfalen


Wohnsitzauflage und Zuzugssperre - Die Diskussion darüber und die Position der Kommunen in der vhw-Kommunalbefragung

Der Rückgang der Zuwanderung nach Deutschland im Frühjahr 2016 hat den Schwerpunkt der öffentlichen und politischen Debatte auf die Ausgestaltung der erforderlichen Integrationsmaßnahmen und nicht zuletzt des Integrationsgesetzes 2016 verschoben. Der Entwurf wurde am 25. Mai vom Kabinett in der "Meseberger Erklärung" beschlossen und soll vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden. Einer der Eckpunkte des Gesetzentwurfes ist die sogenannte Wohnsitzauflage im Rahmen der Modifizierung des Aufenthaltsgesetzes für anerkannte, aber weiterhin auf Sozialleistungen angewiesene Asylbewerber. Es geht dabei primär um die Zuweisung des Wohnortes für die genannte Gruppe. Mehr darüber in der vhw-werkSTADT Nr. 5.


Kooperationsprojekt von vhw und Deutschem Institut für Urbanistik (Difu): "Geflüchtete in der ‚Sozialen Stadt‘“

Ziel des Kooperationsprojekts "Geflüchtete in der 'Sozialen Stadt': Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes 'Soziale Stadt' zu einer Strategie zur Integration von Flüchtlingen im Quartier" ist es, die Potenziale und Limitierungen des Programms "Soziale Stadt" für die neuen Integrationsherausforderungen in den Blick zu nehmen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu formulieren.  Laufzeit: Mai 2016 bis April 2017.


Erste Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung vorgestellt

Die ersten Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung im März/April 2016 stellte der vhw in einem Pressegepräch am 28. April vor. In der bundesweiten Onlinebefragung mit 35 Fragen zur Situation, den Herausforderungen und den Perspektiven der Flüchtlingsaufnahme wurden 1.521 Kommunen und Kreise angeschrieben. Die Rücklaufquote lag bei 44 Prozent. Insgesamt haben 583 Kommunen und 71 Landkreise an der Befragung teilgenommen. Die Umfrage wurde vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Hessischen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Die kurze Zusammenfassung und die aktuell umfänglichste Auswertung dokumentieren:
das Begleitmaterial zum Pressegespräch und der Tabellenband.
In den nächsten Monaten wird der vhw weitere thematische Auswertungen in Bezug auf aktuelle bzw. notwendige Diskurse vornehmen und im Format vhw werkSTADT vorstellen.


Position zur Wohnsitzauflage: flexibles Instrument gelingender Aufnahmepolitik

Der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung unterstützt das Vorhaben einer flexibel auszugestaltenden Wohnsitzauflage für Geflüchtete in Deutschland als Teil einer integrations-, aber auch kapazitäts- und strukturorientierten Aufnahmepolitik. Der vhw-Verbandsrat hat eine "Wohnsitzauflage für Geflüchtete" in seinen Sitzungen am 18. Februar und 7. April 2016 diskutiert und sich für die vorliegende Position und ihre Begründung ausgesprochen. Das Instrument einer Wohnsitzauflage wird auch von einer deutlichen Mehrheit jener 650 Kommunen und Landkreise positiv eingeschätzt, die an der vhw-Kommunalbefragung teilgenommen haben.

vhw werkSTADT "Eine flexible Wohnauflage für Geflüchtete", April 2016


Globalisierung, Zusammenhalt und Vielfalt: Ein Riss geht durch die Gesellschaft

Seit  Jahren werden die Folgen der Globalisierung und der zunehmenden Vielfalt in allen Lebensbereichen kontrovers diskutiert. Im Vordergrund stand dabei lange die wachsende soziale Ungleichheit. Auch die Ausdünnung der staatlich vorgehaltenen Infrastruktur oder der Rückzug des Staates aus vielen Aufgabenfeldern hat zu einem weltweit wachsenden Vertrauensverlust in Eliten und Politik beigetragen. In Deutschland gilt die Abkoppelung eines Teils der Bevölkerung aus Politik und Gesellschaft seit längerem als sicher, wie sie sich etwa in Wahlabstinenz oder ausbleibender sozialer Teilhabe zeigt. Parallel ist bei einer wachsenden Zahl von Bürgern seit geraumer Zeit die verstärkte Suche nach Orientierung und Stabilität unter den vielfältiger und unübersichtlicher gewordenen Lebensbedingungen festzustellen.

vhw werkSTADT Nr. 2 "Vielfalt und Flüchtlinge - Die Spaltung der gesellschaftlichen Mitte", März 2016
Hierin betrachtet und beschreibt der vhw diese Entwicklung.


Geflüchtete vor Ort - mehr wissen, mehr wagen, mehr Dialog! Eine Positionsbestimmung

Die sprunghaft zunehmende Zahl von Flüchtlingen dominiert die derzeitige öffentliche und politische Debatte, und das voraussichtlich auf längere Sicht. Unter anderem geht es um die Frage der räumlichen Verteilung, um die soziale Stabilität, um die Integrationskraft unserer Gesellschaft, um den Charakter
Deutschlands als Einwanderungsland bzw. den allgemeinen "Nutzen" oder "Schaden" von Zuwanderung und – nicht zuletzt seit den Anschlägen von Paris – auch um die öffentliche Sicherheit. In der Bevölkerung sind eine große Solidarität und Hilfsbereitschaft zu spüren, zunehmend aber auch Unsicherheiten und Ängste.

Der vhw hat im Dezember 2015 eine Positionsbestimmung (Ausgabe Nr. 6 der Verbandszeitschrift Forum Wohnen und Stadtentwicklung) vorgenommen.