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Zukunftsfähige Stadtgesellschaften setzen eine bürgerorientierte integrative Stadtentwicklung voraus. Bürger und Bürgerinnen sind das Potenzial der Städte. Ihre Wertvorstellungen zu Wohnen, Bildung, Teilhabe, also zum Leben in ihrer Stadt zu kennen, ist Voraussetzung, dieses Potenzial zu halten und zu heben. Nur wer einbezogen ist, kann sich binden und engagieren. Integrierte Stadtentwicklung muss hierbei eine neue Qualität entwickeln, die hilft, die Demokratie in den Stadtgesellschaften zu stärken. Das gilt für alle Akteure in diesem Prozess: Bürgerschaft, Wirtschaft und Politik. Mehr wissen, mehr wagen, mehr Dialog! Seit Herbst 2010 arbeitet der vhw mit aktuell 15 Städten im Projekt STÄDTENETZWERK
Sowohl die abgeschlossenen, als auch die noch aktiven Projekte, die vor dem Projekt Städtenetzwerk begannen, sind Wegbausteine zur Gestaltung der Bürgergesellschaft in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung und Wohnen und Wegbereiter für das Städtenetzwerk.
Zu unterscheiden sind dabei Projekte, welche:
Der vhw hatte und hat ein zentrales Erkenntnisinteresse daran, die Akteure in der Zivilgesellschaft so zu identifizieren, befragen und interpretieren, dass sich mehr Handlungsspielräume als bisher für einen demokratisch ausgehandelten Zielfindungsprozess auftun. Über Interviews befragte und analysierte der vhw 20 Akteursvertreter der Wohnungswirtschaft. Mehr Information
Trotz der im Zuge des demographischen Wandels stetig wachsenden Rolle der Migranten waren die Erkenntnisse über ihre Wohnbedürfnisse, Einstellungen zum Zusammenleben und zur Integration oder die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung von Stadt oder Quartier bis dato rudimentär. Die Studie, eine von mehreren Auftraggebern aus Politik und Institutionen getragene Sinus-Studie, an der sich auch der vhw mit eigenem Frageprofil beteiligte, gewann neue Erkenntnisse. In zwei Stufen, einer qualitativen Leitstudie und einer repräsentativen Quantifizierungsphase, wurden Wohnungsversorgung und -wünsche von Migranten, Fragen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und die Bereitschaft zur aktiven Quartiersgestaltung ermittelt. Mehr Information
Der vhw ging gemeinsam mit den Projektpartnern Deutscher Mieterbund und Verbraucherzentrale Bundesverband der bis dato kaum beantworteten Frage nach, welche Folgen die ökonomisch orientierte Geschäftspolitik der neuen Investoren und deren Transaktionen auf dem Wohnungsmarkt für Mietenbelastung und Sozialstrukturen an entspannten Wohnungsmärkten bedeuteten. Das Projekt wurde 2008 abgeschlossen und gibt einen differenzierten Überblick über damalige Marktgegebenheiten einer an Preis und Belegung ausgerichteten Politik der Finanzinvestoren. Mehr Information
Wie gelingt Teilhabe an Stadtentwicklung und Wohnungspolitik? Ein Projekt zwischen Bürgerengagement und Bürgerorientierung. Beide Richtungen, sowohl die des Engagements der Bürger als auch die der vorhandenen Strukturen auf Verwaltungsseite, wurden untersucht. Im Ergebnis entstanden drei „Topografien des Engagements“, die die ehrenamtlichen Aktivitäten aus der Mitte der Stadtteilbevölkerung erfassen.
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Das Projekt war Bestandteil eines größeren Projektzusammenhangs der Universität Bielefeld mit dem Titel SoRA-ZO (Sozialraumanalysen zum Zusammenleben vor Ort), an dem u. a. auch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beteiligt war. Fokus der Arbeit in 2010/2011 war die Arbeit in Bremen, deren Stadtteile auf Basis von Sozialindizes in vier Vergleichsgruppen verglichen wurden.
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Die Studie fokussierte bei der Segregation ein Umdenken: vom Raum zum Akteur. Sie fragte: Welche Rolle spielt der Wohnort überhaupt im Alltag der (Stadt-)Bewohner? Wie nehmen sie ihr Lebensumfeld, ihren sozialen Raum und das Leben darin wahr? Wie gestaltet sich dabei das Zusammenleben von Migranten und Mehrheitsbevölkerung? Was fördert und hemmt Segregation? Und was sind in diesem Zusammenhang die Potenziale für und von bürgerschaftlichem Engagement? Im Ergebnis der zwischen 2007 und 2009 durchgeführten Studie war festzustellen: Das Lebensumfeld erschließt sich den Bewohnern über individuelle Lebensstile und Beziehungsnetze, nicht aber über Wohnstandorte und Verwaltungsgrenzen.
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Den im Stadtumbau zu initiierenden Dialog galt es im Sinne eines Public Value Managements (Prof. Dr. Folke Schuppert) zu gestalten. Voraussetzung für einen solchen gleichberechtigten Dialog war die Kenntnis der Handlungslogiken und Perspektiven der Akteure im Stadtumbau. Dabei arbeitete das Projekt u. a. mit dem Instrument des Bürger-Panels (Prof. Helmut Klages). Mehr Information