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Der Ansatz ist darauf ausgerichtet, durch eine räumlich abgestufte Kontextforschung und den Abgleich zwischen Struktur und Dynamik von Nachfrage- und Angebotsstrukturen die spezifischen Prozesse an den Wohnungsmärkten möglichst umfassend abzubilden.
In Verbindung mit der sich abzeichnenden Entwicklung der Einflussfaktoren für Angebot und Nachfrage können so belastbare Aussagen und Prognosen gewonnen werden, die eine quantitativ und qualitativ nachfragegerechte Anpassung und Gestaltung des Wohnungsangebotes und der Stadtentwicklung ermöglichen.
Von zentraler Relevanz bei der Bewertung der qualitativen Nachfrage am Standort ist die Lebensstilforschung.
Der vhw hat für ein solches Vorgehen gemeinsam mit seinen Partnern Sinus Sociovision und microm das Analysetool „WohnWissen“ entwickelt, das eine empirisch fundierte Analyse qualitativer Wohnnachfragestrukturen über die Sinus-Milieus® ermöglicht und über die Mikrogeographie (MOSAIC-Milieus®) in den Raum projiziert.
Durch mehrere bundesweite Befragungsrunden im Rahmen der Sinus-Trendforschung wurden den Sinus-Milieus® detaillierte Wohnprofile zugeordnet.