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begann 2009 mit der Planung. Dem Projekt ging die Feststellung voran, dass die Bürgerbeteiligung gerade im Bereich des Stadtumbaus (Ost) noch große Defizite aufweist.
Zur Studie

Die Abstimmungsprozesse im Stadtumbau konzentrieren sich derzeit auf das klassische Dreieck von Politik und Verwaltung, Wohnungsunternehmen und Infrastrukturversorgern. Bürger sind hier meist nur Adressaten von Entscheidungen, aber keine gleichberechtigten Verhandlungspartner.
Ziel ist es, eine neue Verantwortungsteilung zu initiieren.
Zentrales Anliegen ist es dabei, den Bürger auf Augenhöhe an anstehenden Entscheidungsprozessen zu beteiligen und Stadtumbau als Governanceprozess zu gestalten.
Den im Stadtumbau zu initiierenden Dialog gilt es im Sinne eines Public Value Managements (Prof. Dr. Folke Schuppert) zu gestalten. Voraussetzung für einen solchen gleichberechtigten Dialog ist eine Kenntnis der Handlungslogiken und Perspektiven der Akteure im Stadtumbau. Dabei wird das Projekt u. a. mit dem Instrument des Bürger-Panels (Prof. Klages) arbeiten. Die mit dem Projekt angestrebte neue Verantwortungsteilung formuliert letztlich ein neues Konzept von Gemeinwohl, in dem dieses nicht länger über normative Ziele definiert, sondern als Ergebnis eines fairen Diskussionsprozesses aller Akteure verstanden wird, und aus dem ein Mehrwert an Gemeinwohl resultiert. Diesen Mehrwert gilt es im Rahmen des Projektes ebenfalls zu messen.