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Filderstadt: Netzwerk als einzigartige Gelegenheit!
Thomas Haigis
Bergisch Gladbach:
raumbezogene Erkenntnisse auf den Bürgerdialog ausweiten!
Dr. Martina Werheit
Hamm: wesentliche neue Impulse durch das Städtenetzwerk!
Joachim Horst
250 Teilnehmern konnte sich das Städtenetzwerk in seiner ersten Arbeitsphase zu den Themen Herausforderungen Integrierte Stadtentwicklung (24. Februar 2011) und Dialog (25. Februar 2011) in Berlin vorstellen.
Bildbericht mit
Audiobeiträgen
Ausführlicher
Kongressbericht
Wie kommt ein Verband wie der vhw dazu, ein Städtenetzwerk zu initiieren, das mit seiner Arbeit einer bürgerorientierten integrierten Stadtentwicklung einen Beitrag zur Stärkung der Lokalen Demokratie leisten will?
Diese Frage lässt sich unschwer beantworten, wenn man das Handlungsfeld kennt, dem der vhw qua Satzung verpflichtet ist. Denn wer sich – wie der vhw – mit der Stadtentwicklung befasst, arbeitet in einem Handlungsraum, in dem der Diskurs über den vorgefundenen und erwünschten Zustand des Gemeinwesens idealiter geführt wird bzw. zu führen ist. Wer dann auch noch – wie der vhw – in der Diskussion über die Zukunft unserer Städte in der Emanzipation des Bürgers den erwünschten Zustand des Gemeinwesens sieht, für den heißt stadtentwicklungspolitischen Nutzen stiften, die Stadtgesellschaft in den Mittelpunkt seiner Bemühungen zu stellen. Wer so in seiner Arbeit „konditioniert“ ist, der landet – um das Unwort des Jahres 2010 aufzugreifen – „alternativlos“ bei dem Anliegen des Städtenetzwerkes: „Stärkung der Lokalen Demokratie durch bürgerorientierte integrierte Stadtentwicklung“.
Mit diesem Anliegen sind wenigstens zwei Erwartungshaltungen verknüpft:
1. Das Handlungsfeld Stadtentwicklung kann – jedenfalls wenn es sich an einem
politikfeld- und akteursintegrierendem Ansatz ausrichtet – einen Beitrag zur
Stärkung der Lokalen Demokratie leisten und
2. es gibt Chancen für eine „Erneuerung der Demokratie von unten“, mit
anderen Worten, die Lokale Demokratie kann als Rettungsanker für unser
demokratisches Mehrebenensystem fungieren.

Eine positive und stabile Entwicklung von Städten in der Zukunft setzt eine bürgerorientierte und integrative Stadtentwicklung voraus. Es geht um die Chancengleichheit der Generationen durch nachhaltiges Handeln, um die Reaktion auf den demografischen Wandel, bessere Bildungschancen und die echte Integration von Zuwanderern. Dafür muss das gestalterische Potenzial der Städte genutzt werden: Bürger und Bürgerinnen müssen als gestaltende Akteure gewonnen werden.
Das Zusammenspiel der kommunalen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft muss in fairen Dialogprozessen organisiert, die Gemeinwohlorientierung und die Lokale Demokratie in den Stadtgesellschaften gestärkt werden, so Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim.
Das Städtenetzwerk ist ein Zusammenschluss von Städten, die gemeinsam mit dem vhw den Ansatz der Integrierten Stadtentwicklung voran bringen und einen Beitrag zur Stärkung der Lokalen Demokratie leisten wollen.
Das Städtenetzwerk fokussiert auf die Neugestaltung einer Integrierten Stadtentwicklungspolitik, die nicht nur für, sondern von und mit dem Bürger entwickelt wird. Ziel ist eine in dreifacher Hinsicht integrierte Stadtentwicklung, die:
1. unterschiedliche fachliche Handlungs- felder der Stadtentwicklungspolitik zusammen denkt,
2. das Wissen und die Interessen der städtischen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft einbezieht,
3. den differenzierten politischen und sozialräumlichen Gegebenheiten in den Quartieren, Städten und Regionen Rechnung trägt.
Die Arbeit des Städtenetzwerkes konzentriert sich zunächst auf folgende zukunfts- weisenden Handlungsfelder:
Bildung, Integration, Nachhaltigkeit/
Klima, Ökonomie und Wohnen.
Die Arbeitsprozesse des Städtenetzwerkes umfassen drei Phasen:
Der Mehrwert des Städtenetzwerkes ergibt sich aus einer Stärkung der Lokalen Demokratie durch eine bürgerorientierte integrierte Stadtentwicklung. Mehr Informationen...
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