Der vhw setzt sich im Handlungsfeld Bildung dafür ein, Schule & Co in Ihrer Rolle als Integrationsmotoren und Chancenvermittler zu stärken. Denn in der kommunalen Realität schreiben sich die sozialen Ungleichheiten immer noch über Schul- und Bildungssegregation fort.

Ziel ist es, das lokale Bildungsangebot auf die Bildungszugänge der (stadt-)gesellschaftlichen Milieus zuzuschneiden.

Die Aufgabe lautet, institutionelle und nichtinstitutionelle Bildungsakteure und die Potenziale der unterschiedlichen (stadt-)gesellschaftlichen Milieus zu einem offenen Miteinander im Sinne miteinander kooperierender Bildungslandschaften zu gewinnen.

Der Arbeitskreis Bildung und Integration wird im Rahmen des Projekts Städtenetzwerk zentrale Eckpunkte der Handlungsfelder Bildung und kommunaler Integrationspolitik im Rahmen Integrierter Stadtentwicklungspolitik bennen. 

Im Fokus ist dabei nicht nur die klassische Schulpolitik, sondern die gesamte Breite der lokalen Bildungsangebote: von der frühkindlichen Bildung bis hin zu beruflicher Bildung und Weiterbildung, von der formellen Bildung bis zur informellen Bildung.

  • Wie lassen sich diese Elemente zu lokalen Bildungslandschaften verdichten?
  • Und wie können die Interessen der Bürgerschaft dabei bedarfsgerecht berücksichtigt werden?


Ziel
ist es, den Blick auf mögliche Ressourcen solcher lokaler Bildungsland- schaften zu erweitern: durch eine Vernetzung der unterschiedlichen fachlichen Ressorts, durch eine Stärkung kommunaler Entscheidungszuständigkeiten im Geflecht der politischen Ebenen und durch einen bürgergesellschaftlichen Ansatz, der Bildungshandeln als Koproduktion von Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft bergreift und die Ressourcen dieser Akteure sinnvoll miteinander vernetzt. Ziel ist dabei den jeweiligen Positionen aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft gleichermaßen Raum zu schaffen.

Mitglieder im Arbeitskreis Integration/Bildung sind Vertreter derjenigen Kommunen, die das Thema Bildung bzw. Integration im Rahmen des Städtenetzwerkes als Vertiefungsthema gewählt haben.

Das vhw-Projekt Educational Governance

Im Auftrag des vhw (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.) analysiert das Projektteam um Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Foto) dialogische Kooperationsverfahren für eine bessere Bildungspolitik anhand von vier Educational Governance-Strategien in den deutschen Großstädten Bremen, Karlsruhe, Mannheim und Nürnberg.

Das Ziel dieser Studie ist die Klärung der grundlegenden Frage:

Unter welchen Bedingungen entstehen zwischen verschiedenen Akteursgruppen auf unterschiedlichen Ebenen Kooperationsstrukturen sowie Vernetzungen zwischen divergierenden sozialen Milieus, mit deren Hilfe das Thema "Bildung" sozialräumlich verankert und in neuen Formen der Institutionalisierung und Vernetzung vorangebracht werden kann?

vhw-Projekt Educational Governance

Weitere Beiträge zum Thema

Forschungsjournal Soziale Bewegungen 24 2011
Analysen zu Demokratie und Zivilgesellschaft


Bildung und Chancengleichheit
Lernen vor Ort, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit deutschen Stiftungen


Login Arbeitskreise

Zugang für Mitglieder der Arbeitskreise


Ausführlicher Kongressbericht in der Verbandszeitschrift Nr. 2 /2011

In der Ausgabe Nr. 2 des Forums Wohnen und Stadtentwicklung ist im Mai ein ausführlicher Kongressbericht erschienen. 

Zur Ausgabe Nr. 2