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Das Handlungsfeld Dialog rückt in Phase II des Städtenetzwerk-Prozesses in den Mittelpunkt des Geschehens. Dabei werden die vertiefenden Analyseergebnisse aus den Städten, die in den einzelnen Handlungsfeldern mit Blick auf eine Integrierte Stadtentwicklung erarbeitet werden, in innovative, d. h. trisektorale und milieuorientierte Dialoge überführt und zur öffentlichen Diskussion gestellt.
Vordringliche Aufgabe ist es dabei, nicht nur milieuanalytisch fundierte, sondern zudem auch dialogisch gestärkte Beiträge - und darüber einen Mehrwert - für eine Integrierte Stadtentwicklung in den beteiligten Städten zu erarbeiten.
Ziel ist es, aus den Erfahrungen der Dialogprozesse Empfehlungen für die Entwicklung neuer Regelungsstrukturen (im Sinne von Urban Governance) abzuleiten und einen konkreten Beitrag zur Entwicklung einer neuen Dialogkultur in den Städten zu leisten.
Der Ad-Hoc-Arbeitskreis Dialog nimmt im Rahmen des Projekts Städtenetzwerk die Sonderrolle eines Experten-Arbeitskreises im Kontext des Arbeitskreises Integrierte Stadtentwicklung ein.
Seine Aufgabe ist es, einen theoretischen Rahmen für die benannten Arbeitsschritte zu setzen, ein konkretes Arbeitskonzept in allen Facetten auszuarbeiten, die Dialogprozesse vor Ort kritisch zu begleiten und die Auswertung der Erfahrungen mit Blick auf die Entwicklung neuer Regelungsstrukturen und die Förderung einer neuen Dialogkultur vorzunehmen.
Seine Mitglieder bestehen aus anerkannten Dialog-Experten der Politik-, Planungs-, Verwaltungs- und Sozialwissenschaften.

Das zentrale Ziel der Dialogprozesse im Rahmen des Städtenetzwerkes ist die Schaffung und dauerhafte Implementierung einer neuen lokalen Dialogkultur durch innovative Dialogverfahren, die auf einem deliberativen Demokratieverständnis beruhen. Mit ihrer Hilfe kann ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der lokalen Demokratie geleistet werden.
Der innovative Kern der Verfahren besteht aus drei Elementen:
Um diesen konzeptionellen Kern verwirklichen zu können, bedarf es bei den beteiligten städtischen Akteuren der grundsätzlichen Bereitschaft zur Kommunikation und Verantwortung für den städtischen Dialog. Diese Bereitschaft kann in eine „strukturierte Kommunikation“ in eigens zu bestimmenden „Kommunikationsräumen“ überführt werden. Mehr