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Tagungsbericht: I. vhw-Kongress Urbane Landschaften des Lernens in der Stadtentwicklung 2009 in Hamburg
Dr. Konrad Hummel
Der vhw führte am 24./25. November 2009 seinen I. Kongress zu Urbanen Landschaften des Lernens durch, einer Tagungsmarke, die aktuelle Fragen der Stadtentwicklung bearbeiten wird. II. vhw-Kongress zum Thema Demografie findet am 3. März 2010 in Köln statt.
vhw-Vorstand Peter Rohland begrüßte in Hamburg ca. 130 Teilnehmer, die zwei Tage u. a. in fünf Workshops diskutierten.
Die Fragen des öffentlichen Lernens in der Stadtgesellschaft sind zum Relevanzhelbel der Veränderung von Stadtquartieren geworden. Wer die Verräumlichung der Armut, Integrationsbrüche bei der Migrantendebatte und "überforderte Nachbarschaften" der Wohnungspolitik trotz bundesstaatlicher Förderprogramme nicht mehr nur stumm beklagen will, sondern Analyse-, Dialog- und Governanceinstrumente entwicklen möchte, muss sich der Bildungsdebatte zuwenden und die Befähigung der Betroffenen ins Auge nehmen.

Die Position des Deutschen Städtetages wurde durch Klaus Hebborn, Köln, vorgetragen. Sein und alle weiteren Beiträge der 38 sachkundigen Referenten sind im Tagungsband "Urbane Landschaften des Lernens in der Stadtentwicklung" veröffentlicht.
Die zwei Hauptevaluationslinien (Dr. Stolz) und ein ungewöhnliches subjketives Umfeld ("Der Fall Hakim" von Herrn Tibussek) werden in der nächsten Ausgabe der vhw-Verbandszeitschrift Forum Wohnen und Stadtentwicklung erscheinen.

Es gelte, in Netzwerken auf Personen und Vertrauensbeziehungen zu setzen (vor institutionellen Beziehungen), die Durchsetzungsfähigkeit der Akteure nach innen (in ihre Systeme) transparent zu handhaben und positive Labels (eine bekannte Marke macht mit) zu nutzen
(Workshop I).
Das Aushandeln auf Augenhöhe, ob gelernt oder erstritten, sei Erfolgsvoraussetzung für Netzwerke mit Wirtschafts-
unternehmen. Der Verantwortungs- und Gerehctigektisaspekt sei unter jeweiliger Sichtweise zu beleuchten (gerechte Umverteilungen sind nicht immer akteursgerecht) und die eigenen Rollen zu klären (Workshop III).