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Tagungsbericht: vhw-Forum "Integration und Stadtentwicklung" am 24. März 2010 in Berlin

Mit dem Forum verfolgte der vhw seinen Auftrag, im Bereich Migration, Inte­gration und Stadtentwicklung einen Vielfalt-Dialog zu gestalten, der darauf angelegt ist, den in der Integrationsdebatte angesetzten Perspektivwechsel fortzuführen: „Weg von den Defiziten, hin zu den Potenzialen!“

"Für den vhw ist die Lebensstil- bzw. Milieuforschung der Schlüssel zur Stadtgesellschaft und damit zu ihren
Potenzialen. Über dieses Instrument lässt sich ihre Vielfalt
strukturieren. Hierbei wird deutlich: Die Stadtgesellschaft ist immer das Miteinander von Migranten und Mehrheitsgesellschaft und sie ist weniger fragmentiert als oftmals gedacht", so vhw-Vorstand Peter Rohland in seiner Eröffnungsrede im Hamburger Bahnhof.


Rede von vhw-Vorstand Peter Rohland hier zum Download!

Integration aus Perspektive der Bundespolitik


Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Frau Prof. Dr. Böhmer begrüßt die 160 Teilnehmer aus Wohnungswirtschaft, Kommunalpolitik, Fachverbänden, Wissenschaft und Initiativen. Böhmers Forderung: Integration kann nur gelingen, wenn „der Weg in die Zukunft über das gemeinsame Wollen, aufeinander zuzugehen, geht."

Rede von Staatsministerin Böhmer hier zum Download!

"Es muss die Stadtgesellschaft in den Blick genommen werden!"

Der einen Tag zuvor gewählte Verbandsratsvorsitzende des vhw, Mannheims Oberbürgermeister Dr. Kurz, betont den Ansatz der Milieuforschung als zentrales Handlungsinstrument für die Integrationsdebatte: „Es muss die Stadtgesellschaft in den Blick genommen werden. Sie über die Milieus zu verstehen, hilft, die Vielfalt zu verstehen.“

Die Wissenschaft zur Integration & Diversität

Diversität wirkt integrativ und hat eine sozialisierende Funktion: Prof. Dr. Erol Yildiz von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt fordert, dass Diversität als zivilgesellschaftliche Ressource anerkannt und genutzt werden soll.

Die Rede von Prof. Dr. Yildiz wird mit einem ausführlichen Beitrag im Heft 3 des Forums Wohnen und Stadtentwicklung (Ende Juni) erscheinen.

Das Podium mit Perspektiven aus Wissenschaft und Verbänden

Prof. Dr. Hartmut Häußermann (Humboldt-Universität Berlin) moderierte die Diskussion des anschließenden Podiums mit den Podiumsteilnehmern
Prof. Dr. Erol Yildiz (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Verena Göppert (Deutscher Städtetag), Dr. Christian Lieberknecht (GdW), Kenan Kolat (Türkische Gemeinde Deutschland) und Prof. Dr. Regina Römhild (Humboldt-Universität Berlin), die jeweils aus ihrer Perspektive die zentrale Bedeutung der lokalen Ebene (der Kommunen) und der lokalen Teilhabe im Integrationsprozess in den Fokus rückten.


SEMINARE SUCHEN

Neue Ausbildungsreihe: Basiswissen für Nichtjuristen Einstieg: Jederzeit!

Im Rahmen seiner neuen Aus-
bildungsreihe "Basiswissen
für Nicht-
juristen"
 bietet der vhw aktuell zwei Fernlehrgänge an, in die jederzeit eingestiegen werden kann:

Fernlehrgang zum
Erschließungs- und Straßen-
baubeitragsrecht


Fernlehrgang
zum Mietrecht


Alle vhw-Fernlehrgänge sind von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen.

Aktuelle Ausgabe Forum Wohnen und Stadtentwicklung Heft 3

Integration und Stadtentwicklung

..."Kommunale Integrationspolitik benötigt einen strategischen Ansatz, der in der Lage ist, die Alltagswirklichkeit der Stadtgesellschaft abzubilden und systematisch zu erfassen. Die Milieuforschung ist hier der Schlüssel zur Stadtgesellschaft." 
Aus dem Editorial
Peter Rohland
Vorstand vhw e. V.


Zur aktuellen Ausgabe

vhw-Projekt in Pirmasens

Unter der Frage-
stellung: Wie wollen wir in unserer Stadt, unserer Gemeinde leben?  wurden zivilgesellschaftliche Potenziale und ihre Mechanismen zur Mobilisation analysiert.
Zum Projekt

IM FOKUS

Weg von den Defiziten,
hin zu den Potenzialen -
vhw fordert einen
„Vielfalt-Dialog“

 „Ziel eines solchen Dialogs muss es sein, den in der Integrations-
debatte angesetzten Perspektiv-
wechsel fortzuführen“,
so Peter Rohland,  Vorstand des vhw. Dies ist die Forderung des vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung an die Bundesregierung.

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