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Grundstücksbezogene Rechte oder Belastungen beeinflussen die zulässige wirtschaftliche Nutzung bzw. die Ertragsfähigkeit und damit den Verkehrswert von Grundstücken.
Gesetzliche Grundlagen:
- ErbbauG (Erbbaurecht)
- BGB (Überbau, Grunddienstbarkeit, Nießbrauch, beschränkt persönliche
Dienstbarkeit, Reallast)
- WEG (Dauerwohn- und Dauernutzungsrecht)
- LBO (Baulast)
- LDenkmSchG / NatSchG (Nutzungsbeschränkungen)
Der Grundstücksmarkt reagiert sowohl auf die rechtlich mögliche, als auch auf die tatsächlich vorhandene oder auf eine absehbare Beeinträchtigung / Werterhöhung des Grundstücks.
Vorkaufsrechte, schuldrechtliche Verpflichtungen ohne dingliche Sicherung und andere Rechte und Belastungen, die mit der Nutzung des Grundstücks nicht in Zusammenhang stehen, haben keinen messbaren Einfluss auf den Verkehrswert.

Termine:
7. Mai 2012 in Nürnberg
9. Mai 2012 in Berlin
Seminarinhalt:
Überblick und Rechtsgrundlagen; Bewertung von (privaten) Geh-, Fahr- und Leitungsrechten; Leitungsrechte, für die eine Enteignung zulässig ist; Darstellung und Erörterung von Fällen aus der Rechtsprechung und aus der Bewertungspraxis der Referentin.