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Der vhw will im Schwerpunkt seiner Aktivitäten die Souveränität des Bürgers in einer neuen Beziehung zwischen den am Markt Beteiligten fördern. Eigenverantwortung und Eigeninitiative des Bürgers für den Lebensbereich Wohnen setzt unverzichtbares Potenzial für eine erfolgreiche Bewältigung von Veränderungsprozessen im Wohnungs- und Städtebau frei. Das Handlungsfeld ist dabei die Stadt bzw. das Stadtquartier als räumlicher Bezugsebene der Alltagswelt. Für das Gelingen einer erweiterten Teilhabe an Stadtentwicklung und Wohnungspolitik sind indes zwei Perspektiven unverzichtbar: diejenige des Bürgerengagements (der Bürger selbst) und diejenige der Bürgerorientierung (von Politik und Verwaltung).
Im Schwerpunkt „Bürgerengagement“ wird sondiert, wie es um die Realitäten und Potenziale bürgerschaftlichen Engagements steht und welche Anforderungen sich aus dieser Perspektive für die Ausgestaltung z.B. lokaler Politik ergeben. „Bürgerorientierung“ umfasst die Fragestellung, auf welche Weise Kommunen (bzw. Wohnungsunternehmen) bürgerschaftliches Engagement in den Handlungsfeldern der Stadtentwicklung und lokaler Wohnungspolitik fördern und unterstützen können.
Was muss in den Kommunen geschehen, damit Bürgerorientierung „breitenwirksam“ wird? Diese Frage treibt den vhw im Themenfeld „Partizipation“ an und führt direkt zur Frage der Qualifizierung: Wie kann das Wissen um die praktische Umsetzung der Bürgerorientierung verbessert werden?