Verkehr & Infrastruktur

Schlafstädte haben ausgedient, …

 … das gilt in der Stadtentwicklung schon lange! Gleichwohl haben der demografische und der wirtschaftliche Wandel auch hier die Rahmenbedingungen entscheidend verändert. Versorgungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen wurden privatisiert; Leitungsnetze sind erneuerungsbedürftig; die Energiepreise werden weiter steigen; der Einzelhandel wird von Filialisten und Discountern geprägt; Mobilität wird immer wichtiger, zugleich aber immer teurer; der Klimaschutz ruft nach Einsparungen und technischen Innovationen …

 

Fragen über Fragen

 Wie kann die Versorgung mit Wasser, Energie und Wärme, wie die Abwasserbeseitigung in sich entleerenden Gebieten aufrecht erhalten werden? Wie lässt sich eine wohnungsnahe Grundversorgung mit Lebensmitteln sicherstellen? Welche Verkehrskonzepte sind zukunftsfähig – in den Städten und auf dem Lande? Was wird aus Kindergärten, Büchereien, Sportplätzen, Beratungseinrichtungen und kulturellen Angeboten: was muss die öffentliche Hand bereitstellen und was kann Bürgerengagement leisten? Welchen Einfluss hat die neue Alterspyramide bei alledem?


Mögliche Antworten…

 

 … versucht der vhw auch hier mit seinem Fortbildungsprogramm zu finden: durch Seminare zu rechtlichen Steuerungsmöglichkeiten, mit der Organisation des Erfahrungsaustausches zu neuen Lösungswegen und mit der Sondierung von Möglichkeiten einer gemeindeübergreifenden, regional abgestimmten Angebotsplanung.


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AKTUELLES

Mobilität aus der Milieu-Perspektive

 

Wenn man das Thema Mobilität betrachtet, ist es selbstverständlich, dass es im Kontext der Alltagswirklichkeiten der Menschen steht. Sebastian Beck und Wolfgang Plöger zeigen, welche Differenzierungsleistungen die Milieu-Perspektive in Bezug auf das Verstehen von Mobilitätsmustern beisteuern kann. Link