Verkehr & Infrastruktur

Fit für die Zukunft?
Der demografische und wirtschaftliche Wandel schafft neue Rahmenbedingungen: Versorgungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen werden privatisiert (und rekommunalisiert); Leitungsnetze sind erneuerungsbedürftig; die Energiepreise steigen; der Klimaschutz ruft nach Einsparungen und Innovationen. Der Einzelhandel wird von Filialisten und Discountern geprägt.
Die soziale Infrastruktur muss auf neue Anforderungen reagieren. Mobilität wird immer wichtiger, zugleich aber auch immer teurer.

  • Welche Verkehrskonzepte sind zukunftsfähig – in den Städten und auf dem Lande?
  • Was wird aus Kindergärten, Büchereien, Sportplätzen, Beratungseinrichtungen und kulturellen Angeboten?
  • Wie kann die Versorgung mit Wasser, Energie und Wärme, wie die Abwasserbeseitigung in sich entleerenden Gebieten aufrecht erhalten werden?


Der vhw bietet mit seinem Fortbildungsprogramm vielfältige Hilfestellungen für strategische, fachliche und rechtliche Fragen zur Infrastruktur an.

Barrierefreie Straßenräume: Regelwerke, Planungsschritte & Praxis-Check

Termine:
14. März 2012 in Köln 

15. März 2012 in Frankfurt/Main

21. März 2012 in Hamburg

Der "Leitfaden Barrierefreiheit im Straßenraum" (Straßen.NRW, 2009, derzeit in Überarbeitung) gibt grundlegende Gestaltungsempfehlungen für die Praxis. Derzeit wird zudem der dritte Teil der DIN18040 (Regelungen zum Verkehrs- und Freiraum) bearbeitet. Die Neuordnung abgestimmter Regelwerke und Handreichungen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem adäquaten Umbau der Infrastruktur und deren systematische Umsetzung in Städten und Gemeinden.


Fragen, die im Seminar behandelt werden:

  • Das Spektrum der gesundheitlichen Einschränkungen ist weit: Wer stellt welche Anforderungen?
  • Orientierungshilfen, Überquerungen und Haltestellen: Welche technischen Lösungen haben sich in der Praxis bewährt?
  • Zwischen Gießkanne und Spot-Planung: Wie sieht ein zielführendes Konzept aus? Welche Prioritäten sollten Sie setzen?
  • Kurze Rücksprache mit dem "Behindertenbeauftragten": Wie sollten Sie den Planungsprozess gestalten? Wer muss eingebunden werden?


Wenn Sie uns bis 10 Tage vor dem Seminar ein Foto mit einer typischen Situation aus Ihrer Kommune zusenden (per E-Mail an: wmetschervhw.de , werden wir uns bemühen, Ihre Lösung im "Praxis-Check" zu besprechen.


SEMINARE SUCHEN

Workshop: Verkehrsplanung aktuell: Knotenpunkt und Ortsdurchfahrt

Termin:
18. April 2012
in Hannover


Seminarinhalt:
Schwachstellen identifizieren:

  • Wie wird der Kfz-Verkehr geführt? Mit welchen Geschwin- digkeiten ist zu rechnen? Wo drohen Kollisionen?
  • Wo sind Sichtbeziehungen gestört? Können Seh- und Gehbehinderte, Kinder und Ältere die Verkehrsanlagen ungefährdet nutzen?

Dann geht es um Lösung:

  • Wie und wo sollten Verkehrs- flächen neu verteilt werden?
  • Wo sind Parkstände oder Bepflanzungen „im Weg“?
  • Wie sind Sicherheit und Barrierefreiheit zu gewährleisten?...