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Mit diesem „theoretischen Überbau“ macht der vhw sich auf den Weg, das Leitbild Bürgergesellschaft in die Handlungsfelder Stadtentwicklung und Wohnen zu transformieren.
Als Pilotprojekt wurde das Handlungsfeld Stadtumbau bestimmt, ein Handlungsfeld, das den Bürger – trotz großer Betroffenheit – weitgehend „draußen vor der Tür“ lässt. Stadtumbau als eine weitgehend „geschlossene Veranstaltung“ der „großen drei“ (Kommune, Wohnungswirtschaft und Infrastrukturträger) ist ein Befund, der sich auch in dem Evaluationsbericht des Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost vom Mai 2008 wiederfindet:
„Die Mitwirkungsmöglichkeiten sowie die Instrumente zur Beratung von Bürgerinnen und Bürgern im Stadtumbauprozess sind zu intensivieren (…) Dies gilt in Bezug auf die Bürgerbeteiligung im Allgemeinen wie auch in Bezug auf die Beteiligung bestimmter Gruppen, wie etwa den Privateigentümern.“
Bürger sind letztlich vor allem Adressaten dieser Politik, keine gleichberechtigten Verhandlungspartner und in der Regel höchstens am Ende von Entscheidungsprozessen beteiligt, also angesichts bereits bestehender Beschlusslagen. Hier liegt der Ansatzpunkt des Projektes. Ziel ist es, im Bereich Stadtumbau eine neue Verantwortungsteilung der Akteure zu initiieren mit dem zentralen Anliegen, die viel bemühte „Augenhöhe des Bürgers“ in den anstehenden Entscheidungsprozessen Wirklichkeit werden zu lassen. Im Schwerpunkt wird es in diesem Projekt um die Klärung folgender Fragestellungen gehen:
Ob und wie das Leitbild Bürgergesellschaft in der Wirklichkeit ankommt, insbesondere ob und wie die Akteure sich auf dieses Leitbild einlassen – das sind Fragen, auf die der vhw mit seiner Arbeit in der nächsten Zeit Antworten sucht und findet (?)!
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