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vhw: Filderstadt hat nun einmal den gesamten Prozess im Städtenetzwerk durchlaufen hat: wie ist Ihr Gesamteindruck?
"Wir haben kein "Mehr" an Instrumenten gebraucht, sondern erfahren, dass wir mit dem milieuorientierten Ansatz einen großen Schritt vorangekommen sind. ... So eine Bürgerbeteiligung durch Kombination von milieuanalytischen Erkenntnissen und milieuangepassten Dialogen bringen uns in den Kommunen neue Legitimität." Auszug aus dem Interview Mai 2013
Gabriele Dönig-Poppensieker
OB der Stadt Filderstadt

Drei Städte im Interview:
Filderstadt: Netzwerk als einzigartige Gelegenheit!
Thomas Haigis
Bergisch Gladbach:
raumbezogene Erkenntnisse auf den Bürgerdialog ausweiten!
Dr. Martina Werheit
Hamm: wesentliche neue Impulse durch das Städtenetzwerk!
Joachim Horst
..."Wir brauchen dringend einen neuen Ansatz für kommunale Beteiligungs- prozesse"...
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Torsten Albig, ehem. OB der Landeshauptstadt Kiel
"Integrierte Stadt- entwicklung" kann sich nicht darauf beschränken, dass Fachleute ihre Ressortegoismen überwinden"...
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Dr. Ulrich Maly
OB der Stadt Nürnberg
..."Ludwigsburg ist in mehreren Städtenetz- werken eingebunden und konnte bereits großen Nutzen für die Arbeit ziehen"...
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Werner Spec
OB der Stadt Ludwigsburg
Anlässlich des 3. Städtenetzwerkkongresses erschien am 6. Juni in der vhw-Schriftenreihe Nr. 4 das vhw-Kommunikationshandbuch.
Es beschreibt die Stadtgesellschaft über fünf Milieusegmente und elf Milieus und lebensweltlichen Einstellungen zu den Themen von Stadt. Wie und wo wird kommuniziert? Wie ist die Einstellung zu Beteiligung? Welche Kommunikationskultur wird erwartet?
Weitere Informationen
Mutige und offene Kommunalpolitiker haben die Veränderungsnotwendigkeit erkannt, die aktive Kommunikationsprozesse in der Stadtentwicklung "von unten" bedeuten. Sie machen mit beim "Wagnis" Städtenetzwerk, das im Diskurs über die Zukunft unserer Städte auf die Emanzipation der Bürgerinnen und Bürger setzt.
Nach der Begrüßung der Gäste durch den Verbandratsvorsitzenden des vhw Dr. Kurz wies Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für Stasiunterlagen bis 2011, auf das hohe Gut der Demokartie in ihrem Grußwort hin, das alles andere als selbstverständlich ist. Am Nachmittag des ersten Tags arbeitete man in parallelen Workshops zu Themen von "Gentrifikation und Aufwerten", "Bildung in der Stadtentwicklung" und "Migranten im Dialog".
Bericht folgt in Kürze

Im Rahmen der von der Berliner Regierungskoalition initiierten Machbarkeitsstudie für ein "Klimaneutrales Berlin 2050" hat der Bundesverband seinen Beitrag: "Berliner Milieus und Umwelt" im vorbereitenden Workshop eingebracht. Die Ergebnisse zur Studie sollen Ende 2013 vorliegen und sind dann Grundlage eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts.
Beitrag: Berliner Milieus und Umwelt
Im Nürnberger Stadtplanungsauschuss werden am 11. April 2013 die Ergebnisse der Milieuanalyse des vhw im Rahmen des Projekts "Städtenetzwerk" öffentlich vorgestellt. Drei Trends werden danach für die Entwicklung von Nürnberg bedeutsam sein: Die Kreativen kommen, die Mitte wandelt sich und der Stadtrand wird jünger und vielfältiger!
Mit den Bürgern des Stadtteils Rintheim soll ein Konzept entwickelt werden, das den Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen verbessert. Den Dialog, der die Interessenlagen aller Bevölkerungsgruppen in Alt-Rintheim und dem Rintheimer Feld berücksichtigen will, hat Karlsruhe in den Projektrahmen des Städtenetzwerks eingebunden. Karlsruhe und Bundesverband sind seit 2010 Partner im Projekt "Städtenetzwerk" zur Stärkung lokaler Demokratie.
260 kamen zur Stadtteilekonferenz am 23. November 2012 in Filderstadt. Mehr als sonst, aber vor allem auch aus allen stadtgesellschaftlichen Gruppen/Milieus.