Umlegung / Landmanagement

1. Umlegung zwischen Tradition und Fortentwicklung

 

Die Baulandumlegung ist ein flexibles, rechtssicheres und wirtschaftliches Instrument zur Umsetzung städtebaulicher Planungen, in Verdichtungs- wie in ländlichen Räumen. Mit Hilfe von Umlegungsverfahren wurden über Jahrzehnte hinweg planerische Zielsetzungen realisiert und nachhaltige Investitionsentscheidungen ermöglicht: Zu Zeiten des Wiederaufbaus kriegszerstörter Städte, vor dem Hintergrund der ausreichenden Versorgung mit preiswertem Wohn- und Gewerbebauland, höherer Flächenansprüche, neuer Aufgaben des Stadtumbaus oder einer zunehmenden Bedeutung privater Investoren und ihrer Beiträge für die Stadtentwicklung – stets war eine kontinuierliche Entwicklung ausreichender Baulandflächen eine zentrale kommunale Aufgabe. Hieran hat sich auch angesichts der teilweise einschneidenden und regional sehr unterschiedlichen Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt nichts geändert.

Die Umlegung unterliegt mithin gewandelten Herausforderungen und das Spektrum der Methoden und Verfahren geeigneter Baulandstrategien ist breit. Neben gesetzlichen Neuerungen zeichnen sich weitere Veränderungen und neue Trends ab. Insbesondere treten in verstärktem Maße neben die klassische amtliche Umlegung die "freiwillige" und die "vereinbarte amtliche Umlegung".

 

2. Wertermittlung in der Umlegung

 

Eine plausible Grundstückswertermittlung ist der zentrale Schlüssel zur erfolgreichen Durchführung jeder Art von Baulandumlegung. Diesbezüglich gilt: Ist die Wertermittlung nicht vermittelbar, scheitert das Verfahren.

 

3. Fortbildungsangebot des vhw

 

Aufgrund der Komplexität und weit reichenden Wirkung der im Umlegungsverfahren zu treffenden bodenordnerischen Entscheidungen besteht ein spezifischer Fortbildungsbedarf, dem der vhw durch ein entsprechendes Seminarangebot Rechnung trägt.


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