Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungWasserrahmenrichtlinie kompakt - Konsequenzen aus der EuGH-Rechtsprechung für die Vorhabenzulassung am 5.04.2017 in Berlin (BB170204)

Veranstaltungsdetails

Referent(en)

Siegfried de Witt

Siegfried de Witt

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, geschäftsführender Gesellschafter der DE WITT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Berlin, Arbeitsschwerpunkte: Planungs- und Baurecht, Fachplanungsrecht – insbesondere im Infrastrukturbereich, Umweltrecht, Energie- und Atomrecht, Berlin, Mitherausgeber des NABEG-Kommentars 2013

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Karl Scheurlen

Karl Scheurlen

Geschäftsführer des IUS - Institut für Umweltstudien Weibel & Ness GmbH, Bürostandort Potsdam

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Inhalte

Gemäß der im Jahr 2000 verabschiedeten Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) soll bis Ende 2015 bzw. bis spätestens 2027 in allen europäischen Gewässern ein guter ökologischer und chemischer Zustand erreicht werden. Die WRRL stellt den ökologischen Zustand der Gewässer in den Mittelpunkt, vom Grundwasser über die Seen und Fließgewässer bis zu den  Übergangs- und Küstengewässern.
 
Die WRRL wird durch ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Weservertiefung vom 1. Juli 2015 deutlich gestärkt (Az. C 461/13). Schon geringe Verschlechterungen der Gewässerqualität sind grundsätzlich verboten. Dies betrifft Projekte wie  eine Flussvertiefung, die Genehmigung von Kühlwasserentnahmen oder die Entnahme von Grundwasser.
 
Das Seminar behandelt die Konsequenzen aus den Umweltzielen der WRRL für Genehmigungen und Fachplanungen. Im Mittelpunkt stehen die fachliche Bearbeitung und rechtliche Bewertung eines Fachbeitrags WRRL einschließlich Ausnahmeentscheidung. Die Verknüpfung mit der Eingriffsregelung und dem FFH-Recht wird im Überblick dargestellt.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesbehörden und  Landkreisen, Städten und Gemeinden, die mit Fragen der Gewässerplanung befasst oder von diesen betroffen sind; Fachleute aus Planungsbüros, Interessierte aus Verbänden und Entscheidungsgremien sowie Verwaltungsrichter und Rechtsanwälte.

Inhaltlich zuständig

Dr. Diana Coulmas

Tel: 030 390473-420
dcoulmas@vhw.de

Organisatorisch zuständig

Elke Matz

Tel: 030 390473-320
Fax: 030 390473-390
gst-bb@vhw.de

Silke Matter

Tel: 030 390473-325
smatter@vhw.de

Dragana Kurtisevic

Tel: 030 390473-311
dkurtisevic@vhw.de

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Berlin/Brandenburg
Fritschestraße 27/28
10585 Berlin

Veranstaltungsort