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Historie


Der vhw – Ein Engagement für große gesellschaftliche Herausforderungen

Der vhw wurde 1946 gegründet. Seine fast siebzigjährige Geschichte unterteilt sich in zwei große Perioden, die den Wandel sozialpolitischer Herausforderungen in Deutschland widerspiegeln und sich im Namen und der satzungsgemäßen Ausrichtung des Verbandes abbilden. Als Deutsches Volksheimstättenwerk kümmerte sich der vhw in den Nachkriegsjahrzehnten um die Überwindung der Wohnungsnot durch Wohneigentumsbildung, insbesondere im Eigenheim.
Seit Ende der 1990er Jahre hat der Verband seinen Fokus zunehmend auf die Bürgergesellschaft und Governance-Prozesse in den Städten gerichtet. Diese Neuausrichtung fand ihre Fixierung dann in einer neuen Satzung und der Festlegung auf den Namen vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung im Jahre 2009.


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ZEITLEISTE

2015

  • Prof. Dr. Jürgen Aring wird Vorstand des vhw.

2014

  • Nach über 25 Jahren an der Spitze des vhw geht Peter Rohland zum Jahresende in den Ruhestand.
  • 18./19. September: Der vhw führt erstmals einen internationalen Kongress im Rahmen seines Städtenetzwerkes durch:  CommUnityCohesion & Diversity in Europe – Zusammenhalt in Vielfalt

2013

  • Vorstellung vhw-Kommunikationshandbuch – Praxisbezogene Kommunikation mit den Milieus der Stadtgesellschaft
  • Der vhw begrüßt das 1.500 Mitglied im Verband.

2011

  • Der vhw zählt erstmals 40.000 Teilnehmer im Jahr an seinen Fortbildungsveranstaltungen

2010

  • Etablierung des Städtenetzwerkes „Stärkung der lokalen Demokratie durch bürgerorientierte integrierte Stadtentwicklung“ mit 15 Teilnehmerstädten.
  • Der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz wird Vorsitzender des Verbandsrates. Er löst Reinhard Chr. Bartholomäi ab, der von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden berufen wird.

2009

  • Verankerung der Neuausrichtung des vhw "Stärkung lokaler Demokratie durch bürgerorientierte integrierte Stadtentwicklung" in der neuen Satzung Annahme des heutigen Namens: vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
  • Die Verbandszeitschrift des vhw erhält unter dem Namen "Forum Wohnen und Stadtentwicklung" einen Relaunch und eine neue Ausrichtung als Forum aller Akteure in der Stadtentwicklung.
  • Umzug der Bundesgeschäftsstelle von Bonn nach Berlin.

2008

  • Vorstellung der Studie zu den Migranten-Milieus.

2006

2003

  • Einstieg in die Milieuforschung durch das Projekt "Nachfrageorientierte Wohnungspolitik" in Kooperation mit Sinus Sociovision und microm. Ziel ist die Nutzbarmachung der Milieuforschung für Stadtentwicklung und Beteiligungsformate.

2001

  • Engagement für die Einbeziehung des selbstgenutzten Wohneigentums in die Riester-Rente

2000

  • Erste Ausgabe von "Forum Wohneigentum" als regelmäßig erscheinende Fachzeitschrift in Ablösung des "Informationsdienst und Mitteilungsblatt des vhw".

1996

  • Festschrift "50 Jahre vhw 1946-1996 – Das vhw und sein Beitrag zum Wohnen im Eigentum"

1990

  • Aufbau der Verbandsstrukturen in den neuen Bundesländern.

1989

  • Am 25. April wird Peter Rohland Hauptgeschäftsführer des vhw.

1977

  • "Wohneigentum für alle": der verbandspolitische Schwerpunkt liegt auf der Vermögensbildung durch Wohneigentum.

1964

  • Der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein wird 1.000 Mitglied im vhw.

1960

  • Das Bundesbaugesetz (BBauG) erscheint. Der vhw engagiert sich u.a. für die Baulandbereitsstellung.

1949

  • Der vhw beginnt sein Engagement in der Fortbildung mit einem Kurzlehrgang über Wohnungsbau und Kleinsiedlung/Landbeschaffung; eigene, Nachbarschafts- und gemeindliche Hilfe und das Dünner Lehmbauverfahren Heimathaus von Pastor Bodelschwingh in Dünne.

1947

  • Erster "Volksheimstättentag" am 7. Oktober in Wiesbaden.
  • Erster Jahrgang des zweimal monatlich herausgegebenen Informationsdienst und Mitteilungsblatt des Deutschen Volksheimstättenwerks.

1946

  • Gründung des vhw als Deutsches Volksheimstättenwerk. Ziel ist die Überwindung der Nachkriegswohnungsnot durch Wohneigentumsbildung. Kleine Siedlungshäuser wurden im Jargon der damaligen Zeit "Heimstätten" genannt.