
Springe direkt zu: Die Hauptnavigation Inhaltsbereich Suchfunktion Service-Funktionen
Seit mehr als 60 Jahren setzt sich der Bundesverband für eine nachfrageorientierte Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik ein, die es dem Bürger ermöglicht, seine Vorstellungen von angemessenem Wohnen zu verwirklichen. Seine Aufgaben nimmt der Verband bundesweit in der Politikberatung durch Stellungnahmen und Gutachten und im Rahmen seiner Dienstleistungen durch ein umfassendes qualifiziertes Fortbildungsangebot, Consulting und Fachliteratur wahr.
Als Idealverband ist der vhw stets aufgefordert, sein Selbstverständnis und seine Arbeit an der gesellschaftspolitischen Diskussion über den vorgefundenen und erwünschten Zustand des Gemeinwesens und der daraus resultierenden Rolle des Staates widerzuspiegeln. Denn wenn es eine Projektionsfläche für den Diskurs über die Entwicklung des Gemeinwesens gibt, dann ist es der Handlungsraum Stadt.
Der vhw hat die Gepflogenheit aufgegriffen, den Diskurs über den Wandel der Staatlichkeit über ein Staatsbild oder Leitbild zu führen. Nach einer mehrjährigen verbandsinternen Diskussion über einen notwendigen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik hat der vhw das Leitbild der Bürgergesellschaft aufgegriffen und zur Leitlinie seiner künftigen Verbandspolitik erhoben. Mit der Satzungsänderung auf der Mitgliederversammlung vom 17. September 2008 wird dieser verbandspolitische Ansatz ausdrücklich in der Satzung verankert. Im § 3 Abs. 1 der Satzung heißt es hierzu:
„Der vhw verpflichtet sich, seine wissenschaftliche Tätigkeit und seine Bildungsförderung am Leitbild der Bürgergesellschaft auszurichten und durch die Transformation dieses Leitbildes das Wohnungswesen, den Städtebau, die Raumordnung und die Umwelt weiterzuentwickeln.“
Mit dem Ziel, das Leitbild in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung und Wohnen umzusetzen, entwickelte die vhw-Forschung u. a. unter Rückgriff auf die Lebensstilforschung ein wissenschaftliches Instrument, das es möglich macht, differenzierte Kenntnisse über Bürgerverhalten und -wünsche auf jeder Bewertungs- und Gestaltungsebene zu gewinnen. Damit sind erstmals qualitative, nachfrageorientierte Analysen für die Stadtentwicklung und das Wohnen erstellbar.
Die sich dynamisch ändernden Anforderungen an den Gestaltungsprozess der Stadtentwicklung machen einen kontinuierlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch aller am Prozess beteiligten Akteure erforderlich. Mit seinen Angeboten in Fortbildung, Forschung und Beratung bildet der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. dafür seit Jahren ein anerkanntes Forum. Der Verband beruft darüber hinaus in seine Gremien Experten unterschiedlicher Disziplinen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis und schafft so eine gesicherte Basis zur Umsetzung seiner Ziele und Aufgaben.