Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungAktuell: Geflüchtete vor Ort

Aktuelles zu den Herausforderungen und dem Umgang mit Geflüchteten vor Ort


Wo steht die Integration der Geflüchteten im Herbst 2017?

September 2017:  In der vhw werkSTADT Nr. 15 wird die Sicht der Geflüchteten selbst, ihre Wünsche nach selbständiger Arbeit, um die Versorgung der Familie sicherzustellen, oder nach einer angemessenen Wohnung mit der aktuellen Situation in Bezug gesetzt? Welche Fortschritte wurden gemacht? Welche Herausforderungen bleiben bestehen?


Unser Leben in Deutschland – Grundorientierung, Identität und Integration

Titelbild werk STADT Nr. 14

August 2017:  In der vhw werkSTADT Nr. 14 wird ein erweiterter Blick auf die neuen Milieus geworfen und werden zugleich deren Konturen sichtbar gemacht. Der Fokus liegt auf einer kurzen Vorstellung ihrer Grundorientierung sowie der milieutypischen Identitäten und Einstellungen zur Integration – mit aussagekräftigen O-Töne aus den Befragungen.


Geflüchtete in der Sozialen Stadt: vhw-Schriftenreihe Nr. 6 erschienen!

Juli 2017: Die Debatte zum Umgang mit der gegenwärtigen Fluchtmigration ist seit 2015 im öffentlichen Diskurs. Naturgemäß sind dabei die Diskussionen nicht immer fachlich orientiert und ausgewogen, denn zum Teil geht es auch um subjektive Auffassungen, normative Fragestellungen und politische Richtungsentscheidungen. Im Kern steht dabei immer auch die Frage nach konkreten Möglichkeiten zur Steuerung der zukünftigen Entwicklungen in den alltäglichen Lebenswelten der alten und neuen Bewohner/innen. Vieles in diesem Zusammenhang wird seit Jahren erprobt, manches ist neu und bisher in diesem Umfang nicht dagewesen. Es gibt also einen Bedarf, das Bisherige zu sortieren und zu rekombinieren – bis hin zur möglichen Weiterentwicklung oder Einführung neuer Instrumente. vhw & Difu haben deshalb gemeinsam zum Thema gearbeitet, ein Ergebnis ist die vhw-Schriftenreihe Nr. 6.


Sicherheit, Freiheit, Stabilität – aber auch Irritationen: Perspektiven von Geflüchteten

Titelbild werkSTADT Nr. 13 2017

Juni 2017: Zum Ende des Jahres 2016 legte der vhw die Ergebnisse der ersten Phase der neuen Migrantenmilieustudie vor, die in drei Abschnitten gemeinsam mit dem Heidelberger Sinus-Institut erarbeitet wird. Die ersten Befunde aus der qualitativen Teilstudie, in der sowohl die langjährige Bevölkerung mit Migrationshintergrund als auch die in mehreren Perioden Zugwanderten einbezogen wurden, fanden ein breites und teilweise kontroverses Echo. Die vhw werkSTADT Nr. 13 fasst die Erkenntnisse aus jenen vierzig Interviews zusammen, die mit den Geflüchteten der Jahre 2015 und 2016 geführt wurden. Im Mittelpunkt stand ihre Sicht auf das Aufnahmeland, ihre Wünsche und allgemeinen Perspektiven sowie ihre kulturellen Orientierungen.


Integration oder der Umgang mit Vielfalt – kommunale Integrationskonzepte in Deutschland

Titelbild werkSTADT Nr. 10 2017

Dezember 2016: In der vhw werkSTADT Nr. 10 hat der vhw im Rahmen einer Dokumentenanalyse  Integrationskonzepte als kommunale Instrumente ausführlicher untersucht, um Erkenntnisse bezüglich des zugrunde liegenden Integrationsverständnisses und Einblicke in Strategien für eine gelingende Integration zu gewinnen. 


Erste Zwischenergebnisse zur vhw-Migrantenmilieustudie

Symbolbild "Integration"
© fotodo/Fotolia

Dezember 2016: Interview zu den ersten Ergebnissen der qualitativen Leitstudie im Rahmen einer repräsentativen Studie zu den Migrantenmilieus in Deutschland.
Was die ersten Ergebnisse zur vhw-Migrantenmilieustudie 2016/2017 – ebenso wie viele andere Migrationsstudien –  deutlich zeigen, ist die Tatsache, dass ein überwältigend großer Anteil der Zuwandernden offen und integrationsbereit ist. Diese positive Energie zu kanalisieren und die Integration zu ermöglichen, ist eine Herausforderung für unsere Institutionen und ein unschätzbares Kapital für unsere Gesellschaft. In vielen Milieustudien wird sichtbar, dass wir es mit den unterschiedlichsten Menschen und damit mit einer großen Varianz von Haltungen, Schicksalen, Identitäten, Motiven, Zielen etc. zu tun haben. Um diese große Vielfalt in der Zuwanderung besser verstehen und somit zu einer Stärkung der lokalen Demokratie und des Zusammenhalts in der Gesellschaft beitragen zu können, beschäftigt sich der vhw seit einigen Jahren auch mit Migrantenmilieus.


Integration von Geflüchteten – quo vadis? Diskussion und Position im Spiegel der vhw-Kommunalbefragung

Titelbild vhw werkSTADT Nr. 6

Juli 2016: Die vhw-werkSTADT Nr. 6 nimmt die Fachdiskurse der letzten Jahre vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen in den Blick. Gehandelt wird immer vor Ort  – pragmatisch und lösungsorientiert und doch nicht losgelöst von den genannten übergreifenden theoretischen und politischen Diskursen. Dabei geben einige Erkenntnisse in der Nachbetrachtung der vhw-Kommunalbefragung gute Impulse. vhw-werkSTADT Nr. 6


Sonderauswertung aus der vhw-Kommunalbefragung für Hessen und Nordrhein-Westfalen

Symbolbild Diversity Gesellschaft
© scusi/Fotolia

Mai 2016: Ergänzend zu den ersten Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung mit 35 Fragen aus März/April 2016, sind im Juni 2016 zwei Sonderauswertungen für die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen veröffentlicht worden. 

Sonderauswertung Hessen  /  Sonderauswertung Nordrhein-Westfalen


Wohnsitzauflage und Zuzugssperre - Die Diskussion darüber und die Position der Kommunen in der vhw-Kommunalbefragung

Symbolbild "Flüchtlingsstrom"

Mai 2016: Der Rückgang der Zuwanderung nach Deutschland im Frühjahr 2016 hat den Schwerpunkt der öffentlichen und politischen Debatte auf die Ausgestaltung der erforderlichen Integrationsmaßnahmen und nicht zuletzt des Integrationsgesetzes 2016 verschoben. Der Entwurf wurde am 25. Mai vom Kabinett in der "Meseberger Erklärung" beschlossen und soll vor der parlamentarischen Sommerpause verabschiedet werden. Einer der Eckpunkte des Gesetzentwurfes ist die sogenannte Wohnsitzauflage im Rahmen der Modifizierung des Aufenthaltsgesetzes für anerkannte, aber weiterhin auf Sozialleistungen angewiesene Asylbewerber. Es geht dabei primär um die Zuweisung des Wohnortes für die genannte Gruppe. Mehr darüber in der vhw werkSTADT Nr. 5.


Kooperationsprojekt von vhw und Deutschem Institut für Urbanistik (Difu): "Geflüchtete in der ‚Sozialen Stadt‘“

Mai 2016: Ziel des Kooperationsprojekts "Geflüchtete in der 'Sozialen Stadt': Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes 'Soziale Stadt' zu einer Strategie zur Integration von Flüchtlingen im Quartier" ist es, die Potenziale und Limitierungen des Programms "Soziale Stadt" für die neuen Integrationsherausforderungen in den Blick zu nehmen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu formulieren.  Laufzeit: Mai 2016 bis April 2017.


Erste Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung vorgestellt

Symbolbild Diversity Gesellschaft
© scusi/Fotolia

April 2016: Die ersten Ergebnisse der vhw-Kommunalbefragung im März/April 2016 stellte der vhw in einem Pressegepräch am 28. April vor. In der bundesweiten Onlinebefragung mit 35 Fragen zur Situation, den Herausforderungen und den Perspektiven der Flüchtlingsaufnahme wurden 1.521 Kommunen und Kreise angeschrieben. Die Rücklaufquote lag bei 44 Prozent. Insgesamt haben 583 Kommunen und 71 Landkreise an der Befragung teilgenommen. Die Umfrage wurde vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Hessischen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Die kurze Zusammenfassung und die aktuell umfänglichste Auswertung dokumentieren:
das Begleitmaterial zum Pressegespräch und der Tabellenband.
In den nächsten Monaten wird der vhw weitere thematische Auswertungen in Bezug auf aktuelle bzw. notwendige Diskurse vornehmen und im Format vhw werkSTADT vorstellen.


Position zur Wohnsitzauflage: flexibles Instrument gelingender Aufnahmepolitik

Titelbild werkSTADT Nr. 4/2016 Wohnsitzauflage
© Klaus Rose - ArTo - Marc CECCHETTI/Fotolia

April 2016: Der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung unterstützt das Vorhaben einer flexibel auszugestaltenden Wohnsitzauflage für Geflüchtete in Deutschland als Teil einer integrations-, aber auch kapazitäts- und strukturorientierten Aufnahmepolitik. Der vhw-Verbandsrat hat eine "Wohnsitzauflage für Geflüchtete" in seinen Sitzungen am 18. Februar und 7. April 2016 diskutiert und sich für die vorliegende Position und ihre Begründung in der vhw werkSTADT "Eine flexible Wohnauflage für Geflüchtete" ausgesprochen. Das Instrument einer Wohnsitzauflage wird auch von einer deutlichen Mehrheit jener 650 Kommunen und Landkreise positiv eingeschätzt, die an der vhw-Kommunalbefragung teilgenommen haben.


Globalisierung, Zusammenhalt und Vielfalt: Ein Riss geht durch die Gesellschaft

März 2016: Seit  Jahren werden die Folgen der Globalisierung und der zunehmenden Vielfalt in allen Lebensbereichen kontrovers diskutiert. Im Vordergrund stand dabei lange die wachsende soziale Ungleichheit. Auch die Ausdünnung der staatlich vorgehaltenen Infrastruktur oder der Rückzug des Staates aus vielen Aufgabenfeldern hat zu einem weltweit wachsenden Vertrauensverlust in Eliten und Politik beigetragen. In Deutschland gilt die Abkoppelung eines Teils der Bevölkerung aus Politik und Gesellschaft seit längerem als sicher, wie sie sich etwa in Wahlabstinenz oder ausbleibender sozialer Teilhabe zeigt. Parallel ist bei einer wachsenden Zahl von Bürgern seit geraumer Zeit die verstärkte Suche nach Orientierung und Stabilität unter den vielfältiger und unübersichtlicher gewordenen Lebensbedingungen festzustellen. In der vhw werkSTADT Nr. 2 "Vielfalt und Flüchtlinge - Die Spaltung der gesellschaftlichen Mitte" betrachtet und beschreibt der vhw diese Entwicklung.


Geflüchtete vor Ort - mehr wissen, mehr wagen, mehr Dialog! Eine Positionsbestimmung

Dezember 2015: Die sprunghaft zunehmende Zahl von Flüchtlingen dominiert die derzeitige öffentliche und politische Debatte, und das voraussichtlich auf längere Sicht. Unter anderem geht es um die Frage der räumlichen Verteilung, um die soziale Stabilität, um die Integrationskraft unserer Gesellschaft, um den Charakter
Deutschlands als Einwanderungsland bzw. den allgemeinen "Nutzen" oder "Schaden" von Zuwanderung und – nicht zuletzt seit den Anschlägen von Paris – auch um die öffentliche Sicherheit. In der Bevölkerung sind eine große Solidarität und Hilfsbereitschaft zu spüren, zunehmend aber auch Unsicherheiten und Ängste.

Der vhw hat im Dezember 2015 eine Positionsbestimmung (Ausgabe Nr. 6 der Verbandszeitschrift Forum Wohnen und Stadtentwicklung) vorgenommen.