Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungGesellschaftliche Vielfalt und Kohäsion

Gesellschaftliche Vielfalt und Kohäsion


Symbobild Menschen Vielfalt
© FotolEdhar/fotolia

Urbane Diversität ist attraktiv, denn sie wirkt inspirierend, überbrückend und innovativ. Sie entwickelt sich außerdem höchst dynamisch: Zuwanderung, Individualisierung und die Pluralisierung der Lebensstile haben die Vielfalt in den Städten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. Dieser Prozess wird sich auch in Zukunft fortsetzen und stellt ein großes gesellschaftliches Potenzial dar.  Mehr


Soziale Stadtentwicklung

Symbolbild Menschen in der Stadt
© scusi/Fotolia

Wann ist eine Stadt "sozial"? Diese simple Frage verweist auf ein komplexes und normatives Terrain, welches mit der Ausstattung sozialer Infrastruktur beginnt und über soziale Netzwerke in der Nachbarschaft bis hin zu Teilhabechancen und lokaler Demokratie reicht. Die 2007 von den EU-Stadtentwicklungsministern verabschiedete "Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" umreißt derartige Ziele. Die Charta geht zurück auf nationale Programme in den europäischen Mitgliedsstaaten wie etwa das Bund-Länder-Programm
"Soziale Stadt" in Deutschland. Mehr


AKTUELLES

Symbolbild "Information"
© Aamon/Fotolia

Juli 2017: Die Debatte zum Umgang mit der gegenwärtigen Fluchtmigration ist seit 2015 im öffentlichen Diskurs. Naturgemäß sind dabei die Diskussionen nicht immer fachlich orientiert und ausgewogen. Im Kern steht dabei immer auch die Frage nach konkreten Möglichkeiten zur Steuerung der zukünftigen Entwicklungen in den alltäglichen Lebenswelten der alten und neuen Bewohner/innen. Vieles in diesem Zusammenhang wird seit Jahren erprobt, manches ist neu und bisher in diesem Umfang nicht dagewesen. Es gibt also einen Bedarf, das Bisherige zu sortieren und zu rekombinieren – bis hin zur möglichen Weiterentwicklung oder Einführung neuer Instrumente. vhw & Difu haben deshalb gemeinsam zum Thema gearbeitet. Ein Ergebnis ist die vhw-Schriftenreihe Nr. 6.


Juni 2017: Zum Ende des Jahres 2016 legte der vhw die Ergebnisse der ersten Phase der neuen Migrantenmilieustudie vor, die in drei Abschnitten gemeinsam mit dem Heidelberger Sinus-Institut erarbeitet wird. Die ersten Befunde aus der qualitativen Teilstudie, in der sowohl die langjährige Bevölkerung mit Migrationshintergrund als auch die in mehreren Perioden Zugwanderten einbezogen wurden, fanden ein breites und teilweise kontroverses Echo. Die vhw werkSTADT Nr. 13 fasst die Erkenntnisse aus jenen vierzig Interviews zusammen, die mit den Geflüchteten der Jahre 2015 und 2016 geführt wurden. Im Mittelpunkt stand ihre Sicht auf das Aufnahmeland, ihre Wünsche und allgemeinen Perspektiven sowie ihre kulturellen Orientierungen.


Dezember 2016: In vielen Milieustudien wird sichtbar, dass wir es mit den unterschiedlichsten Menschen und damit mit einer großen Varianz von Haltungen, Schicksalen, Identitäten, Motiven, Zielen etc. zu tun haben.  Um diese große Vielfalt in der Zuwanderung besser verstehen und somit zu einer Stärkung der lokalen Demokratie und des Zusammenhalts in der Gesellschaft beitragen zu können, beschäftigt sich der vhw seit einigen Jahren auch mit Migrantenmilieus.

Interview zu den ersten Ergebnissen der qualitativen Leitstudie im Rahmen einer repräsentativen Studie zu den Migrantenmilieus in Deutschland.
Was die ersten Zwischenergebnisse der aktuellen Migrantenmilieustudie – ebenso wie viele andere Migrationsstudien –  deutlich zeigen, ist die Tatsache, dass ein überwältigend großer Anteil der Zuwandernden offen und integrationsbereit ist. Diese positive Energie zu kanalisieren und die Integration zu ermöglichen, ist eine Herausforderung für unsere Institutionen und ein unschätzbares Kapital für unsere Gesellschaft. 

Erste Ergebnisse zur vhw-Migrantenmilieustudie 2016


November 2016: Integrationspreis 2017 ausglobt. Der Wettbewerb wird anhand guter Beispiele öffentlichkeitswirksam aufzeigen, dass erfolgreiche Integration im Quartier beginnt. Gemeinsam müssen Kommunen, Wohnungseigentümer, soziale Träger und bürgerschaftliche Initiativen in den Wohnquartieren die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Dabei dürfen vorhandene Nachbarschaften nicht überfordert werden. Der bundesweiter Wettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt von vhw, Deutscher Städtetag, AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Deutscher Mieterbund und GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen – unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.


Mai 2016: Das Kooperationsprojekt von vhw und Deutschem Institut für Urbanistik (Difu): "Geflüchtete in der ‚Sozialen Stadt‘" beginnt. Ziel des Kooperationsprojekts "Geflüchtete in der 'Sozialen Stadt': Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes 'Soziale Stadt' zu einer Strategie zur Integration von Flüchtlingen im Quartier" ist es, die Potenziale und Limitierungen des Programms "Soziale Stadt" für die neuen Integrationsherausforderungen in den Blick zu nehmen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu formulieren.  Laufzeit: Mai bis Dezember 2016.


April 2016: Nachbarschaft gab es schon immer, aber in vielerlei Hinsicht ist Nachbarschaft heute wieder hochaktuell geworden. Der vhw schreibt für sein Forschungsfeld "Quartiersforschung, soziale Stadtentwicklung" am 25. April 2016 die Erstellung einer Pilotstudie "Potenziale postmoderner Nachbarschaften" aus. Der Projektbeginn ist Mai 2016.


März 2016: In der Forschungsarbeit sind wir ständig mit Individualität, urbaner Vielfalt, mit Gruppen, die gemeinsame Projekte verfolgen, mit Vereinen, Nachbarn aus verschiedenen Milieus, mit vermeintlich Passiven oder freiwillig Engagierten konfrontiert. Die Vielfalt vor Ort können wir zwar sehen, aber wir wissen wenig über sie, ihre Varianz und ihre Bedeutung im Wandel der Zeit.Urbane Vielfalt und Kohäsion – zwischen Moderne und Postmoderne: Eine Verortung der Forschungsperspektive des vhw in der vhw werkSTADT 3/2016.


Oktober/Juni 2015: Ein Beteiligungsprojekt im Rahmen des Städtenetzwerk:


Juli 2015: Der Preis Soziale Stadt 2016 wird ausgerufen.


Januar 2011: Das Bündnis Soziale Stadt wird gegründet.