Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungIntermediäre, Debattenbuch & Debatte

Debatte zu Intermediären


Ergebnisse der Stadtmacherstudie internationalen Gästen präsentiert

©animanova

Am 17. Mai 2017 stellte Sebastian Beck die Ergebnisse der vhw-Studie Stadtmacherinnen und Stadtmacher in Berlin vor: "City Makers in Berlin – A Study on Cooperation between City Adminstration and Politics and Civil Society". Die Präsentation fand im Rahmen des Tri-City-Symposium zum Thema "Migration and Integration: Local Cooperation in Action"  statt, zu dem der Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, Leon Friedel, eingeladen hatte. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Bezirkes nahmen auch Delegationen aus Lewisham (London) und Antony (Paris) an dem Symposium teil.
Die Grundaussagen der Studie trafen auf breite Zustimmung, etwa in Bezug auf die steigende Relevanz der Zivilgesellschaft als urbaner Akteur oder die neuen Qualitäten des Engagements zivilgesellschaftlicher Initiativen in Bezug auf Kompetenzen, Ressourcen und – digitale – Netzwerke. Im Anschluss diskutierte man sehr rege und thematisierte zentrale Fragen der Intermediären-Debatte des vhw: Warum gibt es zunehmend mehr zivilgesellschaftliche Initiativen? Wo genau klemmt es bei der Anerkennung und Augenhöhe dieser Initiativen auf Seiten der Verwaltung und der Politik? Wie schaffen es Stadtmacherinnnen und Stadtmacher in ihrem lokalen Engagement gesellschaftlich inklusiv zu wirken? Wie gut ist Chaos? Es war eine insgesamt sehr angenehme und interessierte Diskussionsatmosphäre und die über 40 internationalen Zuhörinnen und Zuhörer traten unserer Studie sehr wertschätzend gegenüber. Präsentation


Explorationsstudie "Stadtmacherinnen und Stadtmacher" – Vielfalt der Berliner Stadtentwicklungsakteure im Blick

Cover vhw-werkSTADT Nr. 11 Stadtmacher
© vhw

Das Berliner Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) und die Berliner L.I.S.T. – Lösungen im Stadtteil – Stadtentwicklungsgesellschaft mbH führten die Studie "Stadtmacherinnen und Stadtmacher" im Auftrag des vhw von Juni 2016 bis Januar 2017 durch. In der vhw werkSTADT Nr. 11, 2017 wertet das Autorenteam Sebastian Beck, Martin Kriemann, Christian Luchmann die ersten Zwischenergebnisse zur Studie aus.
Sie gehen dabei der Frage nach, auf welche Art und Weise sich die Akteurslandschaft der Berliner Stadtentwicklung verändert und entlang welcher neuen Akteure sich diese Entwicklung paradigmatisch nachvollziehen lässt. Im Fokus stehen dabei die Veränderungen der Aushandlungsprozesse zwischen Kommune, Wirtschaft, organisierter Zivilgesellschaft und einzelnen Bürgerinnen und Bürgern. Mit der Studie wird die Debatte des vhw um die Intermediären fortgesetzt.


Mittler - Macher - Protestierer: Intermediäre in der Stadtentwicklung

Cover Debattenbuch
© vhw

Die Auseinandersetzung mit den Intermediären steht für einen strukturierten Einstieg des vhw in die Akteurs- und Governanceforschung. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit lebensweltlichen (Milieuforschung) und dialogorientierten (Deliberationsforschung) Fragestellungen eröffnet sich für den vhw damit ein neues Forschungsfeld. Wir wollen mit dem Debattenbuch einen pointierten, praxistauglichen Text zur Diskussion stellen und eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen.
Erschienen ist es im Jovis-Verlag, Berlin -ISBN 978-3-86859-442-3, 128 Seiten, 12,95 €.
Bezug

vhw-Vorstand zu Debattenbuch & Debatte

Foto Vortrag Prof. Dr. Jürgen Aring
© vhw

Intermediäre Akteure stehen gleichzeitig für die Vermittlung zwischen Politik und Bürgern, aber auch zivilgesellschaftliche Netzwerke und die Mitwirkung bei der Koproduktion von Stadt.

Ausführungen zu Debattenbuch und Debatte

Anlässlich des Verbandstages am 12. November 2015 erschien der Entwurf eines Debattenbuches

Symbolbild Wortwolke "Intermediäre Akteure"
© vhw

Mit dem Entwurf eines Debattenbuches brachte der vhw seinen Impuls für die Debatte um die intermediären Akteure in der Stadtentwicklung ein. Ziel ist es, den öffentlichen Diskurs auf das Thema zu lenken. Wer sind diese Akteure, welche Rolle spielen sie  im kommunalen Alltag? Wie sind diese komplexen Kommunikationswelten zu verstehen? Das Buch, die Veranstaltung und weitere folgende Gespräche werden Anregungen aufgreifen und dabei helfen, die Wissensbasis auszubauen, um das Debattenbuch weiterzuentwickeln. Abstract

In der Zeitschrift Forum Wohnen und Stadtentwicklung

Die im November 2015 erschienene Ausgabe Nr. 5 von Forum Wohnen und Stadtentwicklung wirft einen Blick auf die organisierten Akteure der Zivilgesellschaft. Es handelt sich bei der Gruppe der Intermediären um die Gesamtheit all jener, die zwischen Staat und Bürger stehen und die als Mittler tätig sind oder eine mittlerartige faktische Funktion einnehmen. Diese Stellvertreter und Sprecher von organisierten Strukturen steuern jedoch ordentlich mit in den Meinungsbildungsprozessen und werden möglicherweise in ihrer Funktion bislang deutlich unterschätzt.

Beiträge aus Ausgabe Nr. 5:
Unterschätzte Botschafter in der Stadtentwicklung von Dr. Peter Kurz
Intermediäre Akteure in der "vielfältigen" Demokratie von Prof. Dr. Roland Roth
Stadtentwicklung mit der Netzwerk von Sebastian Beck

Ehrenamtliche Kommunalpolitik, lokale Demokratie und Intermediäre in der Stadtentwicklung

von Dr. Manfred Sternberg
Gewerkschaften als "intermediäre" Akteure in der lokalen Demokratie von Dr. Stephan Meise
Die geteilte Welt der Kommunikation von Prof. Dr. Jens S. Dangschat
Amphibische Wesen: die intermediäre Anreicherung des Quartiesmanagement
von Prof. Dr. Oliver Fehren
Partizipative Demokratie von Christiane Schraml
Altenessen-Konferenz: ein Beitrag zu einer zukunftsgerechten kommunalen Kohäsionspolitik
von Tanja Rutkowski & Prof. Klaus Wermker
Im Dialog mit den "Nicht-Erreichbaren"? von Stefanie Gutknecht


vhw startet Debatte über Intermediäre

Foto Mitglieder Expertenkreis Debattenbuch
© vhw

April 2015. Intermediäre stehen für ein bislang unzulänglich genutztes Potenzial an Netzwerkakteuren, das sich für eine bessere Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen nutzen lässt. Das ist das Zwischenfazit eines ersten Treffens mit wissenschaftlichen und kommunalen Expertinnen und Experten, mit denen der vhw am 10. April eine Debatte über die Chancen und Risiken von Intermediären in Kommunikations- und Partizipationsprozessen der Stadtentwicklung eröffnet hat. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jens Dangschat von der TU Wien wird ein Debattenbuch entstehen, das am 12. November auf dem vhw-Verbandstag in Berlin präsentiert werden wird.

An dem Treffen am 10. April nahmen als beratende Expertinnen und Experten teil:

  • Ute Kumpf, ehem. MdB
  • Prof. Dr. Jens Dangschat, TU Wien
  • Stephan Reiß-Schmidt, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München
  • Prof. Dr. Heiko Geiling, Universität Hannover
  • Inga Wellmann, Referat Kunst und Kreativwirtschaft, Kulturbehörde, Freie und Hansestadt Hamburg
  • Bettina Kiehn, Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg
  • Prof. Dr. Gary Schaal, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
    (im Foto von links nach rechts)