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Wohnen und Wohnungswirtschaft


Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Seit seiner Gründung befasst sich der vhw mit der Herausforderung der Versorgung der Bevölkerung mit adäquatem Wohnraum.

Der vhw richtet den Blick auf Bedürfnisse, Handlungszwänge und Handlungsspielräume der unterschiedlichen Akteure auf den Wohnungsmärkten. Auf der Nachfrageseite mehr

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AKTUELLES

Juli 2017: Expertenkreis zu den "Zukunftsfragen der Bodenpolitik" einberufen! Mit der Einberufung eines Expertenkreises zu den „Zukunftsfragen der Bodenpolitik“ werden die gemeinsamen Aktivitäten von Difu und vhw zur Neuausrichtung der Wohnungspolitik fortgeführt (vgl. Meldung Januar 2017). Er ist ein Ergebnis des wohnungspolitischen Diskurses, der in dem gemeinsam verfassten Plädoyer für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik seinen Ursprung nahm und an den akuten Problemen bei der Sicherstellung einer quantitativen und bezahlbaren Wohnraumversorgung in vielen deutschen Ballungszentren anknüpft.

Bei der folgenden wohnungspolitischen Debatte zur (notwendigen) Neuausrichtung der aktuellen Wohnungspolitik spielten die Themenfelder "Bodenpolitik" und "Bodenrecht" eine wesentliche Rolle. So wurde die unzureichende Baulandverfügbarkeit und –bereitstellung als ein wesentliches Hemmnis zur Beseitigung der Versorgungsengpässe im Segment des bezahlbaren Wohnraums ausgemacht. Vor diesem Hintergrund haben das Difu und der vhw den genannten Expertenkreis, bestehend aus Praktikern, Juristen, Wissenschaftlern und Beratern, ins Leben gerufen, der sich mit den Zukunftsfragen der Bodenpolitik auseinandersetzt. Ziel ist es, mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen nach der anstehenden Bundestagswahl konkrete Empfehlungen und Handlungshinweise zu verschiedenen Themenkomplexen der Bodenpolitik zu erarbeiten. Mit einer konstituierenden Sitzung am 30. Juni 2017 hat der Expertenkreis seine Arbeit aufgenommen.


Juni 2017: Zwischenbilanz zum Plädoyer von Difu und vhw zur Wohnungspolitik. In der Ausgabe Nr. 3 der Forum Wohnen und Stadtentwicklung haben die Initiatoren seitesn des vhw eine Zwischenbilanz zum bisherigen Verlauf des wohnungspolitischen Diskurses gezogen. Das im Spätsommer 2016 veröffentlichte Plädoyer für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik hat eine breite Resonanz gefunden und in wichtigen Teilen die Diskussion befördert. vhw und Difu haben den Diskurs durch die Organisation und die Mitwirkung an Veranstaltungen weiter begleitet. Hervorzuheben sind der vhw-Verbandstag 2016 und die öffentliche Diskussionsveranstaltung mit den Sprechern/Sprechervertretern der Bundestagsfraktionen im Januar 2017. Auch in anderen Diskursen wurde das Papier aufgegriffen und als Impuls – oder Reibungsfläche – wahrgenommen. Es gab eine Vielzahl persönlicher und öffentlicher Rückmeldungen und Stellungnahmen. Die Zwischenbilanz fässt die bisherigen Reaktionen zusammen, gibt einen Überblick über die Bandbreite an erkennbaren Meinungen und Positionen und zeigt auch Subthemen und Instrumente auf, die im bisherigen Verlauf der Debatte die Argumentationslinien zur Beseitigung der Versorgungsengpässe bestimmt haben. Zudem werden Positionen benannt, bei denen sich besondere "Klärungsbedarfe" herausgestellt haben. Schließlich geht es um die Frage, wie der weitere wohnungspolitische Diskurs gestaltet und organisiert werden kann.


Juni 2017: Konversion ist wohnungspolitische Zukunft - Eine soziale Bilanz. Mit diesem Beitrag von Bernd Hallenberg und Fabian Rohland, beide vhw e. V., auf Seite 72 im IV Weißbuch Konversion der Stadt Mannheim, wird der Frage nachgegangen, welche Zielgruppen mit den Konversionsflächen angesprochen werden sollen und wie entwickeln sie sich weiter. Betrachtet wird dabei der Wohnungsmarkt in Mannheim, die Wanderungsbewegungen , die Milieusstruktur und die Milieuprognose 2035.


März 2017: Studie zu erfolgreichen Wohnungsbauprojekten gestartet. In Kooperation mit Prof. Uwe Altrock von der Universität Kassel startet der vhw eine Untersuchung der Rahmenbedingungen von rund 150 größeren Wohnungsbauprojekten der letzten Jahre in deutschen Großstädten. Ziel der Untersuchung ist es in Phase I, verschiedene Qualitätsmerkmale erfolgreicher Wohnungsbauprojekte herauszuarbeiten, darunter insbesondere die einbettung in integrierte Stadtentwicklungskonzepte sowie eine hochwertige Bürgerbeteiligung. In Phase II, die im Juni 2017 beginnen wird, werden einige typische Erfolgsbeispiele näher untersucht und ausführlich dokumentiert.


Januar 2017: Rund 110 Teilnehmer verfolgten die Diskussion mit wohnungspolitischen Akteuren aus den Bundestagsfraktionen und dem zuständigen Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit am 24. Januar 2017 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Wissenschaften. Neben Heidrun Bluhm (Die Linke), Michael Groß (SPD), Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) und Volkmar Vogel (CDU/CSU) stellte sich auch Anke Brummer-Kohler (Abteilungsleiterin für Stadtentwicklung, Wohnen und öffentliches Baurecht im BMUB) den Fragen zu einer zukünftigen Wohnungspolitik, die den Herausforderungen auf den Wohnungsmärkten auf Dauer gerecht werden kann. Wo sind angesichts der akuten Engpässe bei der Wohnraumversorgung einkommensschwacher Haushalte in vielen Ballungszentren strategisch die größten Handlungsbedarfe? Was muss eine soziale Wohnungspolitik leisten und welches ist die Zielgruppe einer (neuen) Wohnungspolitik? Oder muss die Frage des bezahlbaren Wohnens nicht vielmehr in eine "integrierte Diskussion" um den gesellschaftlichen Wandel gestellt werden? Im Fokus der Veranstaltung stand der Austausch über unterschiedliche Positionen, Perspektiven und Handlungsbedarfe im Hinblick auf die notwendige Neuausrichtung einer sozialen und resilienten Wohnungspolitik.

Ungeachtet vieler Programmansätze gelingt es nicht, in vielen Groß- und Universitätsstädten eine quantitative und bezahlbare Wohnraumversorgung sicherzustellen. Zwar findet in der derzeitigen wohnungspolitischen Debatte eine Auseinandersetzung mit Instrumenten und Anreizen zur Behebung des Mangels an bezahlbaren Wohnungen statt, grundsätzliche Fragen zur zukünftigen Ausrichtung von Wohnungspolitik werden hierbei jedoch vernachlässigt. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst 2017 haben sich das Difu und der vhw-Bundesverband diesem Defizit angenommen und in einem Plädoyer für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik auch diesen Fragen gestellt. Das gemeinsam erarbeitete Papier versteht sich in diesem Zusammenhang als ein Impuls für eine wohnungspolitische Debatte, in der die Podiumsdiskussion eine weitere Etappe darstellte.


August 2016: Plädoyer für eine Neupositionierung der Wohnungspolitik. Das Plädoyer von Experten des vhw und des Instituts für Urbanististik (Difu) gibt einen kursorischen Überblick über die Defizite zurückliegender wohnungspolitischer Entwicklungen, es formuliert Leitplanken für Ansätze und Instrumente einer sozialorientierten und nachhaltigen Wohnungspolitik und weist auf die Notwendigkeit hin, eine Expertenkommission einzuberufen, wie sie bereits im Umgang mit der wohnungspolitischen Wende in den 1990er Jahren zur Anwendung kam.


Mai 2016: Die 5. Ausgabe der vhw-werkSTADT thematisiert die Wohnsitzauflage für Geflüchtete, wie sie im Rahmen des Integrationsgesetzes 2016 beschlossen wurde. Erfahrungen mit diesem Instrument werden reflektiert, unterschiedliche Positionen im öffentlichen Diskurs beleuchtet und  Ergebnisse aus der vhw-Kommunalbefragung 2016 zum Thema Wohnsitzauflage und Zuzugssperre werden ausgewertet.


April 2016: Themenschwerpunkt "Renaissance der kommunalen Wohnungswirtschaft" in der Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 2/2016
Angesichts stark steigender Mieten und Preise in vielen deutschen Groß- und Universitätsstädten wird der Ruf nach einem stärkeren Engagement kommunaler Wohnungsunternehmen stetig lauter. Die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen auf dem deutschen Wohnungsmarkt ist Schwerpunktthema dieser Ausgabe.


Januar 2016: Zum sechsten Mal seit 2003 hat der vhw im Herbst 2015 eine bundesweite, repräsentative Mehrthemenbefragung auf der Basis der Sinus-Milieus® umsetzen lassen. Rund 2.100 Befragte äußerten sich u. a. zu ihren Wohnbedürfnissen, ihrer Wohnsituation oder zum Zusammenleben im Wohnquartier.


September 2015: Themenschwerpunkt "Einfamilienhäuser der Fünfziger bis Siebziger Jahre" in der Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 4/2015
Die Ein- und Zweifamilienhausgebiete der 1950er bis 1970er Jahre stehen vor eine Phase des Umbruchs. Generationswechsel sowie vielfältige Lebensstile und Familienstrukturen lassen dieses Wohnungsmarktsegment perspektivisch anwachsen. Demgegenüber steht eine sinkende Nachfrage.


Juni 2015: Themenschwerpunkt "Die Stadt als Wohnstandort" in der Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 3/2015
Autorinnen und Autoren aus den Bereichen der Wissenschaft, der Wohnungswirtschaft, der Netzwerke und der kommunalen Planungspraxis berichten von ihren Erfahrungen mit diesem aktuellen Thema der Stadtentwicklung.