Resiliente Quartiersentwicklung im Spiegel der Corona-Krise


Ausgangslage

Mit Beginn der Corona-Krise ist das Schlagwort Resilienz in der Stadt- und Quartiersentwicklung wieder in aller Munde. So lautet eine viel diskutierte Frage in den fachlichen Debatten: Wie können wir mit Blick auf diese Pandemie-Erfahrung Städte und Quartiere zukünftig resilienter gestalten? In der Tat bringt die aktuelle Corona-Krise deutlicher als zuvor zu Tage, woran es Städten und Quartieren fehlt, aber auch welche Widerstandskräfte diese haben. Sie spiegelt uns wider, was die vorhandenen Strukturen robust oder eben störanfällig macht. Aus dieser Perspektive befasst sich das Forschungsprojekt unter dem Eindruck der Covid-19-Pandemie mit der Situation in benachteiligten Quartieren.

Ziele

Über eine Analyse der in benachteiligten Stadtgebieten wirkenden stabilisierenden, aber auch destabilisierenden Faktoren in dieser Krisenzeit, zielt das Forschungsprojekt darauf, Ansatzpunkte für eine resiliente Quartiersentwicklung abzuleiten. In der Studie werden dazu die Auswirkungen der Corona-Krise in zwei Berliner Stadtgebieten genauer untersucht: das Kosmosviertel – eine Großwohnsiedlung am östlichen Stadtrand – und der Soldiner Kiez – ein innenstadtnahes, einfaches Wohnquartier mit überwiegend gründerzeitlicher Bebauung. Folgende Fragen stehen hierbei im Mittelpunkt:


PROJEKTINFORMATIONEN

Projektleitung

Dr. Lars Wiesemann

Projektteam

Fabian Rohland

Kirsten Krüger

Projektdauer

Mai 2020 – Oktober 2021

Methode

Desktop- und Internetrecherche, Dokumentenanalyse, Interviews mit Vor-Ort-Akteuren in den Fallstudiengebieten