Veranstaltungsdetails

Braucht der Handel die Stadt noch!?
Entwicklungen im Einzelhandel als Herausforderung für die Innenstadtentwicklung (NW220607)

Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung, Städtebau-, Bauordnungsrecht, Raumordnung, Präsenzveranstaltung

Dozierende:
Jens Nußbaum, Dipl.-Geogr. Michael Reink, Dipl.-Ing. Thimo Weitemeier
Zeit/Ort:
12.05.2022 in Köln
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Nicht-Mitglieder
€ 395,00*
vhw-Mitglieder
€ 335,00*
(*) Preise MwSt. frei aufgrund § 4 Nr. 22 UStG
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Dozierende

Jens Nußbaum

Jens Nußbaum

Studium der Wirtschaftsgeografie, Volkswirtschaftslehre und des Stadtbauwesens; 2016 Wirtschaftsförderer des Landkreises Wolfenbüttel; seit 2016 Mitarbeiter im Büro Stadt + Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbB, seit 2018 Leiter der Abteilung "Städtebauliche Entwicklungskonzepte"; Arbeitsschwerpunkte: Einzelhandelskonzepte, Nutzungskonzepte, Positionierungsstrategien, Offline-Strategien, Integrierte Stadtentwicklungskonzepte.

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Dipl.-Geogr.                                                 Michael Reink

Dipl.-Geogr. Michael Reink

seit 2011 Bereichsleiter für Standort- und Verkehrspolitik beim Handelsverband Deutschland (HDE); seit 2000 Präsident City-Management-Verband Ost e. V.; seit 2012 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Urbanicom e. V.

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Dipl.-Ing.                                                   Thimo Weitemeier

Dipl.-Ing. Thimo Weitemeier

Seit 2014 Stadtbaurat der Stadt Nordhorn; verantwortlich für den Fachbereich Stadtentwicklung, Bau und Umwelt; studierte Architektur und Städtebau; leitete ab 2007 zunächst das Hochbauamt der Stadt Nordhorn; wechselte 2011 als Stadtbaurat zur Stadt Haren (Ems)

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Inhalte

Braucht der Handel die Stadt noch? Ist der innerstädtische Handel ein Auslaufmodell geworden?

Das Leben findet in den Städten statt. Momentan starkt eingeschränkt aufgrund der Corona-Pandemie. Dennoch sind die Städte die Zentren der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen und Aktivitäten. Der Handel ist hierbei ein bedeutender Impulsgeber. Dabei kann er einerseits wesentlich zur Attraktivität der Innenstädte beitragen und andererseits den Zerfall derselben herbeiführen (Leerstand, Konzentration des Einzelhandels auf Einkaufscenter, grüne Wiese). Es wird sich noch zeigen, welchen konkreten Einfluss die Corona-Pandemie hinterlassen wird.

Der weiter wachsende Online-Handel stellt den stationären Handel vor große Herausforderungen. Ferner führt der zunehmende Verlust inhabergeführter Einzelhandelsgeschäfte sowie die Tendenz zu immer mehr innerstädtischer Shopping Center zu einer Gefährdung der innerstädtischen Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen in den vermeintlichen Top-Lagen.

In vielen Städten hat diese Entwicklung zu einer Verschlechterung des Stadtbildes der Innenstädte geführt sowie zu einem Verlust an Lebensqualität und innerstädtischem Flair. Innenstädte sind teilweise geprägt durch Leerstände und Billigläden. Wie können somit die Städte den innerstädtischen Einzelhandel stärken?

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie
Kolleginnen und Kollegen aus den Stadtentwicklungsabteilungen, Bauplanungsämtern, Liegenschaftsämtern und der Finanzverwaltung von Städten, Kreisen und Gemeinden, Wirtschaftsförderer, Kommunalpolitiker, Projektentwickler, Planungs- und Genehmigungsbehörden, Verbandsvertreter/Innen aus dem Bereich Einzelhandel, Architekten, Planer und Ingenieure.
Hinweise
Die Veranstaltung wurde von der Ingenieurkammer Bau NRW mit 6 Fortbildungspunkten zu 45 Minuten anerkannt. Registrier-Nr.: 58519. Die Veranstaltung wurde als Fortbildungsveranstaltung von der Architektenkammer NW mit 6 Unterrichtsstunden á 45 min für die Mitglieder der Architektenkammer NRW in den FR Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung mit der Reg-Nr. 22-0506-015 anerkannt.

Inhaltlich zuständig

Porträtfoto von Herrmann Böttcher

Herrmann Böttcher

Organisatorisch zuständig

Sigrid Fröhlich

Karsten Güttler

Marion Kelm

Solveig Kummer

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen
Hinter Hoben 149
53129 Bonn

Veranstaltungsort