Veranstaltungsdetails

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan (BB215308)

Städtebau-, Bauordnungsrecht, Raumordnung, Präsenzveranstaltung

Dozent:
Prof. Dr. Jörg Beckmann
Zeit/Ort:
22.11.2021 in Berlin
Bundesland:
Berlin
Nicht-Mitglieder
€ 385,00*
vhw-Mitglieder
€ 320,00*
(*) Preise MwSt. frei aufgrund § 4 Nr. 22 UStG
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Dozent

Prof. Dr.                                                    Jörg Beckmann

Prof. Dr. Jörg Beckmann

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Gaßner, Groth, Siederer & Coll., Partnerschaft von Rechtsanwälten mbH, Büro Berlin; Tätigkeitsschwerpunkte: Planen, Bauen, Infrastruktur; Honorarprofessor an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN)

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Inhalte

Insbesondere bei der Errichtung von Bauvorhaben, an deren zügiger Verwirklichung nicht nur auf Seiten des Bauherrn bzw. Vorhabenträgers, sondern auch auf Seiten der Gemeinde ein erhebliches Interesse besteht, wählen die Gemeinde heute vielfach den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gemäß § 12 BauGB. Dieser erlaubt die Schaffung eines objektgenauen Planungsrechts und sichert zugleich dessen Verwirklichung. Zwingend er-forderlich ist, dass sich der Bauherr bzw. Vorhabenträger in einem städtebaulichen Vertrag, dem sog. Durchführungsvertrag, verpflichtet, die Planungs- und Erschließungskosten ganz oder teilweise zu tragen und sein Vorhaben innerhalb einer bestimmten Frist zu realisieren.
Der vorhabenkonkrete Vorhaben- und Erschließungsplan mit Durchführungsvertrag unterscheidet sich von einem Bebauungsplan mit städtebaulichem Vertrag vor allem durch die erweiterten Festsetzungsmöglichkeiten und die entschädigungslose Aufhebung des Baurechts nach Ablauf der Baufrist. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan scheint damit wie geschaffen für die Anforderungen an eine moderne und effiziente Stadtplanung. Dem steht jedoch in der Praxis eine gewisse "Scheu" bei der Anwendung des Instruments entgegen, nicht zuletzt aufgrund des obligatorischen Abschlusses eines bebauungsplanbegleitenden Vertrages.
Der Referent erläutert in dem Seminar, wann sich der Einsatz des Instruments empfiehlt und wann eher nicht und welche Vor- und Nachteile im späteren Vollzug mit dessen Einsatz verbunden sind.
Sie lernen so die Möglichkeiten und Grenzen dieses Instruments kennen, erhalten Anwendungshinweise und Ratschläge zur Vermeidung typischer Fehler.



Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie
Beschäftigte der Bauämter (Bauverwaltung, Planung und Bauordnung), der Umwelt- und Rechtsämter der kommunalen Gebietskörperschaften, der am baurechtlichen Genehmigungsverfahren beteiligten kommunalen und staatli­chen Behörden sowie der Träger öffentlicher Belange. Das Seminar richtet sich auch an Investorenvertreter, freie Planer, Architekten und Rechtsanwälte.
Hinweise
Bitte bringen Sie zum Seminar eine Textsammlung zum BauGB mit.

Inhaltlich zuständig

Petra Lau

Organisatorisch zuständig

Elke Matz

Silke Matter

Dragana Kurtisevic

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Berlin/Brandenburg
Fritschestraße 27/28
10585 Berlin

Veranstaltungsort