Veranstaltungsdetails

Kompensation naturschutz- und baurechtlicher Eingriffe trotz Flächenknappheit (HE220701)

Städtebau-, Bauordnungsrecht, Raumordnung, Umweltrecht und Klimaschutz, Präsenzveranstaltung

Dozierende:
Dr. Steffen Kautz, Prof. Dr. Christian Küpfer
Zeit/Ort:
12.07.2022 in Frankfurt am Main
Bundesland:
Hessen
Nicht-Mitglieder
€ 395,00*
vhw-Mitglieder
€ 335,00*
(*) Preise MwSt. frei aufgrund § 4 Nr. 22 UStG
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Dozierende

Dr.                                                          Steffen Kautz

Dr. Steffen Kautz

Rechtsanwalt bei STKAUTZ RECHTSANWÄLTE, München. Die Kanzlei berät bundesweit Vorhabenträger und Behörden bei der Zulassung und Realisierung von Infrastrukturprojekten im Bereich Verkehr und Energie sowie Unternehmen bei der Zulassung von Tagebauvorhaben.
Er war selbst zweieinhalb Jahre in einer Planfeststellungsbehörde für ein bundesweit bedeutsames Infrastrukturprojekt tätig.

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Prof. Dr.                                                    Christian Küpfer

Prof. Dr. Christian Küpfer

Professor für Landschaftsplanung an der HfWU Nürtingen; dort beschäftigt u.a. mit den Fragen zur Eingriffsregelung und zum Ökokonto. des in den Bereichen Landschaftsplanung, Gewässerrenaturierung und Kulturlandschaftsnutzung spezialisierten Planungsbüros StadtLandFluss (Nürtingen).

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Inhalte

Die Eingriffsregelung ist in den jüngsten Jahren gegenüber dem Natura 2000- Gebietsschutz und dem Artenschutz in den Planungs- und Gerichtsverfahren etwas aus dem Fokus geraten. Dies hat sich in letzter Zeit wieder geändert, nicht zuletzt durch die Ökokonto- bzw. Flächenpool-Verordnungen in den verschiedenen Bundesländern. Hinzu kommt die BundesKompensationsverordnung, die 2020 in Kraft getreten ist. Im Fokus steht dabei immer die Suche nach geeigneten Kompensationsmaßnahmen.

  • Die Veranstaltung beleuchtet die aktuellen Fragestellungen der Eingriffsregelung und ihre Verzahnung mit dem Arten- und Gebietsschutz
  • Thematisiert werden die aktuellen Herausforderungen aufgrund der Knappheit von Kompensationsflächen und den Problemen im Hinblick auf die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen.
  • Sie erfahren anhand von Fallbeispielen, welche Maßnahmentypen - insbesondere unter Berücksichtigung multifunktionaler Aspekte - bedeutend sein können (Stichwort PIK).
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Diskussion ausgewählten Rechtsfragen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, vorab konkrete Fragen zu übermitteln. Übersenden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail an umweltrecht@vhw.de

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesbehörden und Landkreisen, Städten und Gemeinden, die mit Fragen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in Verfahren der Bauleit- und Fachplanung befasst oder von diesen betroffen sind; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Genehmigungs- und Fachbehörden, Vertreter von Verbänden sowie (Landschafts-)Architekten, Ingenieure, Stadt- und Landschaftsplaner sowie Rechtsanwälte.
Hinweise
Bitte haben Sie zur Veranstaltung das Verlag u.a. BNatSchG und mit BauGB zur Hand.




Über die Veranstaltung stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung über 5,0 Vortragsstunden aus. Diese ist auch geeignet zur Vorlage bzw. Anerkennung nach § 15 FAO bei der jeweiligen Rechtsanwaltskammer.

Auf Wunsch können wir einen Antrag auf Anerkennung bei der für Sie zuständigen Architekten-/Ingenieurkammer stellen. Die einzelnen Kammern benötigen einen Vorlauf von bis zu 7 Wochen vor Veranstaltungstermin.

Inhaltlich zuständig

Eckhard Lange

Organisatorisch zuständig

Tanja Hennemann

Katja Miltner-Gölz

Susanne Pengel

Anschrift

Region Südwest
vhw-Geschäftsstelle
Hessen
Friedrich-Ebert-Straße 5
55218 Ingelheim

Veranstaltungsort