Veranstaltungsdetails

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Immobilienrecht, -management, -förderung | Kinderbetreuung und Schulwesen

Modulbau bei Bildungsbauten - eine Chance für Kommunen Teil 3: Exkursion nach Dortmund
Teil 3 von 3

Termin
12.03.2024
Uhrzeit
9:30 - 16:30 Uhr
Ort | Bundesland
Dortmund | Nordrhein-Westfalen
VA-Typ | Nr.
Präsenzveranstaltung | NW240500
Dozierende
Dipl.-Ing. Andreas Grosse-Holz, Dipl.-Ing. Ahmet Gönen
Nicht-Mitglieder
€ 590,00*
vhw-Mitglieder
€ 490,00*
(*) Preise umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 22 UStG

Dozierende

Dipl.-Ing.                                                   Andreas Grosse-Holz

Dipl.-Ing. Andreas Grosse-Holz

Tischlermeister und Architekt; hat seit 20 Jahren intensive Erfahrungen im Modulbau sowohl in der "freien Wirtschaft" als auch im öffentlichen Dienst gesammelt. Derzeit verantwortet er als Fachbereichsleiter der Städtischen Immobilienwirtschaft in Dortmund ein Investitionsvolumen von rund 180 Mio. Euro pro Jahr, welches zum Teil durch Modulbauten gedeckt wird.

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Dipl.-Ing.                                                   Ahmet Gönen

Dipl.-Ing. Ahmet Gönen

Ahmet M.Gönen hat in Berlin Bauingenieurwesen studiert und anschließend 15 Jahre bei verschiedenen GU's bundesweit Projekte realisiert. Seit 2007 ist er bei der Stadt Dortmund angestellt und nimmt aktuell die Funktion der Bereichsleitung Projektmanagement sowie der stellv. Fachbereichsleitung wahr. Er zeichnet sich verantwortlich für die Projekte aus verschiedenen städtischen Portfolien.

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Inhalte

Der Investitionsbedarf allein an Schulen in Deutschland ist nach Berechnungen der staatlichen Förderbank KfW nach wie vor gewaltig. Bundesweit komme für das Jahr 2021 eine Summe von 45,6 Milliarden Euro zusammen, die in die Gebäude gesteckt werden müsste. Bei den Kindertagesstätten ermittelt die KfW einen Investitionsbedarf von 10,5 Milliarden Euro.
Eine große Herausforderung also für die Kommunen, die in der weit überwiegenden Mehrheit für den Schul- und Kitabau zuständig sind. Dabei spielt nicht nur die Finanzierung, sondern auch die personelle Ausstattung der kommunalen Immobilienverwaltungen und die hohe Regelungsdichte eine große Rolle. So dauert es vom Grundsatzbeschluss bis zur Inbetriebnahme eines Schul- oder Kitaneubaus durchschnittlich zwischen 5,5 bis 7 Jahre. Zudem wird beim Neubau von Schulen großer Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität gelegt.
Eine Möglichkeit, schneller und effizienter zu bauen ist der Modulbau. Bei diesem wird ein Bauwerk in einzelnen Teilen vorab angefertigt und am Ende zu einem Gebäude zusammengefügt wird. Zunächst plant, konstruiert und produziert der Auftragnehmer die verschiedenen Bauteile. Damit können sowohl Decken und Wände als auch Fassaden, Raumzellen oder andere Teile in modularer Bauweise angefertigt werden. Anschließend werden sie auf der Baustelle zusammengebaut und fertiggestellt. Dies spart Zeit und personelle Ressourcen beim kommunalen Auftraggeber, weil der Auftragnehmer ab Mitte der LPH 2 HOAI die Planung und das Projektmanagement übernimmt. Eine Stadt, die dieses Konzept seit vielen Jahren erfolgreich bei Schulen und Kitas umsetzt, ist Dortmund. Dabei sind die Erfahrungen positiv.
  • Wussten Sie, dass Modulbau viel mehr ist als zusammengestellte Container? In unserer Veranstaltungsreihe erfahren Sie, wie mit Modulbau eine ansprechende und funktionale Architektur gelingt, die moderne pädagogische Konzepte berücksichtigt
  • Welche Aufgaben verbleiben beim Modulbau bei Ihnen als Auftraggeber? Wir zeigen Ihnen, welche Aufgaben und Pflichten bei Ihnen verbleiben und welche vom Auftragnehmer übernommen werden.
  • Wissen Sie, wie man Modulbau rechtssicher ausschreibt? Bei uns erfahren Sie, wie Sie Modulbau unter Berücksichtigung des Vergaberechts regelkonform ausschreiben.
Diese und mehr Fragen werden in unserer Fortbildungsreihe in kompakter Form praxisnah erläutert. In unserer neuen dreiteiligen Fortbildungsreihe bekommen Sie von unseren erfahrenen Dozenten Denkanstöße und Hinweise, wie Modulbau bei Bildungsbauten erfolgreich umgesetzt wird, welche Chancen und Herausforderungen bestehen und wie Sie Risiken und Fehler vermeiden. Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem VKIG e.V. angeboten.
In Teil 1 geben wir Ihnen einen Überblick über die Grundlagen des Modulbaus. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und welche Planungen werden benötigt.
Teil 2 befasst sich mit der Ausschreibung und Beauftragung von Modulbaumaßnahmen und in Teil 3 werden vor Ort ein bereits fertiggestelltes Modulbauprojekt und ein im Bau befindliches Modulbauprojekt vorgestellt und besichtigt.

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Zielgruppe

Mitarbeiter:innen von Bildungseinrichtungen, Projektentwickler:innen, Architekten:innen, Bauingenieure sowie Fach- und Führungskräfte im kommunalen Hochbau/Gebäudemanagement, in Schulverwaltungsämtern und staatlichen Schulämtern sowie Schulleiter/innen und Lehrer/innen vor Ort in den Kommunen, Kreisen und bei kirchlichen/freien Trägern  

Hinweise
Bei Buchung aller 3 Termine der Fortbildungsreihe sparen Sie im Vergleich zur Einzelbuchung:
850,- € für Mitglieder
1.050,- € für Nicht-Mitglieder
722,50 € für VKIG-Mitglieder
Der Rabatt wird bei der Rechnung zum 3. Veranstaltungsteil berücksichtigt.
Die Veranstaltung wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Pflichtfortbildung mit 7 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur mit der Reg-Nr. 24-500009-115 anerkannt.

Die Veranstaltung wurde von der Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen als Pflichtfortbildung mit 7 Fortbildungspunkten zu 45 Minuten mit der Registrier-Nr. 67757 anerkannt.

Inhaltlich zuständig

Dipl.-Oec. Jens Becker

Organisatorisch zuständig

Sigrid Fröhlich

Organisation

Solveig Kummer

Organisation

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Nordrhein-Westfalen
Hinter Hoben 149
53129 Bonn

Veranstaltungsort