Veranstaltungsdetails

Planung und Management von Artenschutzmaßnahmen (CEF-/FCS-Maßnahmen) (NS210705)

Umweltrecht und Klimaschutz, Präsenzveranstaltung

Dozierende:
Dr. Ernst-Friedrich Kiel, Dr. Jochen Lüttmann
Zeit/Ort:
15.11.2021 in Hannover
Bundesland:
Niedersachsen
Nicht-Mitglieder
€ 385,00*
vhw-Mitglieder
€ 320,00*
(*) Preise MwSt. frei aufgrund § 4 Nr. 22 UStG
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Weitere(r) Termin(e):

Dozierende

Dr.                                                          Ernst-Friedrich Kiel

Dr. Ernst-Friedrich Kiel

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Leiter Referat  
III-4 (Biodiversitätsstrategie, Artenschutz, Habitatschutz, Vertragsnaturschutz)

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Dr.                                                          Jochen Lüttmann

Dr. Jochen Lüttmann

Landschaftsplaner und Mitinhaber des Büro FÖA Landschaftsplanung GmbH in Trier, Mitarbeit an verschiedenen einschlägigen Regelwerken des Bundes (Bearbeitung des Teils Artenschutz in der Richtlinie für die Landschaftspflegerische Begleitplanung im Bundesverkehrsstraßenbau R-LBP, Bearbeitung der Arbeitshilfe "Fledermäuse und Verkehr" des Bundesverkehrsministerium und der Länder, Leitfaden "Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen für die Berücksichtigung artenschutzrechtlich erforderlicher Maßnahmen in NRW).

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Inhalte

Im Zusammenhang mit der Artenschutzprüfung nach dem BNatSchG besteht die Möglichkeit, so genannte vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) durchzuführen. Mit ihrer Hilfe kann unter Umständen ein aufwändiges Ausnahmeverfahren abgewendet werden. Im Falle einer förmlichen Ausnahme müssen alternativ Maßnahmen zur Erhaltung der Populationen der betroffenen Arten ergriffen werden (FCS-Maßnahmen).

Vor diesem Hintergrund wurde vom Land Nordrhein-Westfalen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Naturschutz der Leitfaden "Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen" erarbeitet, der für etwa 110 regelmäßig bei Eingriffsvorhaben betroffene Arten geeignete Maßnahmen modellhaft zusammenstellt. Der Leitfaden- beinhaltet zahlreiche Methodenstandards, die auch für die entsprechenden Verfahren in den anderen Bundesländern anwendbar sind. Gerichte wie z.B. das OVG Münster ziehen den Leitfaden als Sachverständigengutachten hinzu.

Im Seminar lernen Sie die naturschutzrechtlichen und -fachlichen Anforderungen an die Planung von vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen und an das Monitoring der Maßnahmen anhand vielfältiger Praxisbeispiele kennen. Dabei bietet sich Ihnen die Gelegenheit für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Autoren des Leitfadens.

Gesundheitsschutz hat Priorität

Informationen über Maßnahmen zum Infektionsschutz bei Präsenzveranstaltungen finden Sie hier.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesbehörden und Landkreisen, Städten und Gemeinden, die mit Fragen des Artenschutzes in Verfahren der Bauleit- und Fachplanung befasst oder von diesen betroffen sind; Fachleute aus Planungsbüros, Unternehmen und Verbänden.

Hinweise
Bitte haben Sie zur Veranstaltung das BNatSchG dabei.

Nutzen Sie selbst die Möglichkeit, vorab konkrete Fragen zu übermitteln. Übersenden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn per E-Mail an umweltrecht@vhw.de.

Über die Veranstaltung stellen wir Ihnen eine Teilnahmebescheinigung über 5 Vortragsstunden aus. Diese ist auch geeignet zur Vorlage bzw. Anerkennung nach § 15 FAO bei der jeweiligen Rechtsanwaltskammer.

Auf Wunsch können wir einen Antrag auf Anerkennung bei der für Sie zuständigen Architekten-/Ingenieurkammer stellen. Die einzelnen Kammern benötigen einen Vorlauf von bis zu 7 Wochen vor Veranstaltungstermin.

Inhaltlich zuständig

Eckhard Lange

Organisatorisch zuständig

Marion Brühl

Sylke Fehrmann

Sabine Korte

Melanie Willamowski

Anschrift

vhw Geschäftsstelle
Region Nord
Niedersachsen/Bremen
Sextrostraße 3-5
30169 Hannover

Veranstaltungsort