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Barrierefreies Wohnen soll erstmals im Mikrozensus erfasst werden

Juni 2018

Barrierefreiheit
© RioPatuca Images.Fotolia

Barrierearme und -freie Wohnformen sollen Teil des Mikrozensus werden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (BT Drs. 19/2590) auf eine Kleine Anfrage (BT Drs. 19/2251) der FDP-Fraktion schreibt, würden die 2019 vorliegenden Ergebnisse eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet erlauben. Derzeit gibt es keine amtliche Statistik zu dem Themenkomplex. Die Bundesregierung listet indes gestaffelt nach Bundesländern Zusagen, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Zuge ihres Programms "Altersgerecht Umbauen" seit 2010 erteilt hat, in Anzahl, Volumen und Wohneinheiten auf. Sie bestätigt, dass das Zuschussprogramm nach regelmäßiger Aufstockung nun bei 75 Millionen Euro jährlich bleiben soll. Ob eine Kreditvariante mit Bundesmitteln wiedereingeführt wird, werde geprüft. Das Programm läuft seit 2012 mit KfW-Eigenmitteln.

Nach einer Studie der Prognos AG (2014) werden bis zum Jahr 2030 etwa 2,9 Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt, was nach dem Stand von 2014 einem Investitionsvolumen von etwa 50 Milliarden Euro entspricht. Quelle/Weitere Informationen: hib Nr. 428 vom 20. Juni 2018