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Bayern treibt Digitalisierung der Verwaltung voran

Januar 2021

Digitalisierung der Kommunen
© momius.Fotolia

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales will die Digitalisierung der Verwaltung im Freistaat vorantreiben. Nachdem das Ministerium die wichtigsten Top-Verwaltungsleistungen zur Verfügung stelle, seien jetzt die Kommunen gefordert, diese über den sogenannten "BayernStore" zu aktivieren, teilt das Ministerium mit. Besonders aktiv seien beispielsweise bereits Würzburg, Augsburg, Ingolstadt, Amberg, Straubing, Nürnberg und Bamberg. Diese Städte böten bereits eine Vielzahl der Top-Leistungen für Bürgerinnen und Bürgern beziehungsweise Unternehmen an. Digitalministerin Judith Gerlach: "Das gute alte Stempelkarussell gehört ins Museum! Serviceleistungen wie die KfZ-Anmeldung oder ein Antrag auf Elterngeld sollen künftig in jeder Kommune Bayerns ganz selbstverständlich auch online möglich sein. Unser Ziel ist die weitgehend papierlose Verwaltung. Die Kommunen müssen baldmöglichst die Online-Services bei sich umsetzen"

Seit dem Jahreswechsel stehen Online-Anträge für die wichtigsten Top-Leistungen zur Verfügung. Dazu zählen etwa die Beantragung des Familiengeldes oder einer Geburtsurkunde. Die bayerischen Rathäuser, Landratsämter und Bezirksverwaltungen können jetzt ihre wichtigsten Dienstleistungen nach und nach online anbieten. Für die Bürger wird es damit deutlich einfacher, zum Beispiel Wohngeld zu beantragen oder ihren neuen Hund anzumelden. Neben den Online-Diensten, die Kommunen selbst entwickelt haben, stehen den umsetzenden Kommunen weitere Lösungen entweder zentral zur Verfügung (bereitgestellt durch den Freistaat oder den Bund) oder es gibt entsprechende Angebote auf dem Markt. Einige Services befinden sich bei ausgewählten Kommunen noch in Pilotierung, um die Anträge an den Bedürfnissen der Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern auszurichten. Diese werden den Kommunen in den nächsten Monaten bereitgestellt. Quelle/Weitere Informationen: Bayerisches Staatsministerium für Digitales, Pressemitteilung vom 13. Januar 2021