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BMU fördert kreative Projekte zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels

Mai 2018

Klimawandel Starkregen Überschwemmunng
© Jügen Faelchle.Fotolia

Mit dem Programm "Anpassung an die Folgen des Klimawandels" fördert das BMU Projektideen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Projektskizzen zu den drei Förderschwerpunkten "Anpassungskonzepte für Unternehmen", "Entwicklung von Bildungsmodulen" und "Kommunale Leuchtturmvorhaben" können in diesem Jahr im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober 2018 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Der Klimawandel stellt uns in vielen Lebensbereichen vor neue Herausforderungen und wir müssen mehr und mehr lernen, damit umzugehen. Die kreativsten und innovativsten Ideen wollen wir mit unserem Programm unterstützen."

Das "Förderprogramm Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" ist Teil der "Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel" (DAS). Ein zentrales Ziel der DAS ist es, die systematische Berücksichtigung der Klimawandelfolgen in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher und gesellschaftlicher Akteure auch auf kommunaler und lokaler Ebene anzuregen und zu unterstützen.

Das Förderprogramm zielt auf Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion. Gefördert wurden in der vergangenen, fünften Förderrunde etwa Vorhaben zum Thema Stadtgrün sowie diverse Bildungsmodule unter anderem zum Verkehrswegebau und zur Infrastrukturentwicklung. Auch innovative Ansätze zur Bewältigung der Folgen von Extremwetterereignissen in den Bereichen Camping und Veranstaltungsmanagement wurden unterstützt.

Eine Orientierungsberatung zum Förderprogramm bietet das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu): www.klimaschutz-in-kommunen.de. Darüber hinaus wird ein Merkblatt bereitgestellt, das bei der Beantragung von Fördergeldern unterstützen und weitere Fragen klären soll. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums vom 15. Mai 2018