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Bundesbauministerium fördert Bau von "Variowohnungen"

Mai 2017

© Immanuel Giel - commons.wikimedia.org CCBY-SA 3.0

Sie sollen flexibel, nachhaltig und bezahlbar sein. Das Bundesbauministerium (BMUB) fördert den Bau sogenannter "Variowohnungen" für bezahlbares Wohnen für Studierende und Auszubildende. Als erste Modellvorhaben erhalten das Hochschulsozialwerk Wuppertal 1,9 Millionen Euro und das Akademische Förderungswerk Bochum rund 3,3 Millionen Euro vom Bund.

Seit Jahren steigt die Zahl der Studierenden in Deutschland. Das verschärft in vielen Universitätsstädten die Lage auf den ohnehin schon angespannten Wohnungsmärkten. Investoren engagieren sich zwar beim Neubau teurer Eigentumswohnungen, aber noch zu selten beim Bau bezahlbarer Wohnungen für Studierende oder Azubis. Um der schon heute problematischen Situation in vielen Hochschulstädten zu begegnen, hat das BMUB gemeinsam mit den Partnern des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen die Entwicklung sogenannter Variowohnungen vorangetrieben.

Variowohnungen sind flexibel nutzbare Wohneinheiten, die mindestens 20 Quadratmeter groß sind und deren Warmmiete maximal 280 Euro betragen darf. Die Wohnungen können dank ihres leicht veränderbaren Grundrisses von Studierenden oder Auszubildenden und zu einem späteren Zeitpunkt durch Zusammenlegung von zwei oder mehreren Einheiten zum Beispiel von Senioren oder Familien bewohnt werden.

Das BMUB plant, bis Ende 2018 insgesamt 30 Modellvorhaben zu fördern.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet die geförderten Projekte fachlich und wertet ihre Erkenntnisse aus. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheitvom 8. Mai 2017

Förderrichtlinie und Antragsformulare "Variowohnen"

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