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Bundesmittel für Radschnellwege – Bundesrat stimmt zu

Juni 2017

© saljean - Fotolia.com

Der Bundesrat hat dem Gesetzesbeschluss des Bundestages vom 27. April 2017 zugestimmt, der die finanzielle Beteiligung des Bundes am Bau von Radschnellwegen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände vorsieht.

Radschnellwege für den Berufs- und Pendlerverkehr
Förderungsfähig sind allerdings nur solche Radschnellwege, die einen schnellen und möglichst störungsfreien Verkehr ermöglichen. Dafür müssen sie über rund 2000 Fahrradfahrten pro Tag aufweisen und ca. vier Meter breit sein. Außerdem dürfen sie nicht in erster Linie touristischen Zwecken dienen, sondern müssen wichtig für den Berufs- und Pendelverkehr sein.

Als relativ neues Instrument der Verkehrsplanung sollen Radschnellwege dazu beitragen, dass sich der Pendlerverkehr verstärkt auf das Fahrrad verlagert und sich dadurch Staus sowie Schadstoffbelastung verringern. Damit können Radschnellwege insbesondere in Städten und Metropolregionen Teil eines nachhaltigen Verkehrssystems werden. Die neuen Regelungen sollen am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft treten. Quelle/Weitere Informationen: Plenum KOMPAKT vom 2. Juni 2017