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Beschluss zum Fracking auf der Umweltministerkonferenz

Mai 2014

Auf der Umweltministerkonferenz UMK wurden u.a. Beschlüsse zur künftigen Energiepolitik und zum Fracking gefasst. So soll das Bundesbergrecht geändert werden, um Fracking zu verhindern. "(…)Wir sind uns einig, dass die Förderung unkonventioneller Gasvorkommnen mit Fracking, also mit Chemie und hohem Druck, kein ökologisch vertretbarer Weg ist. (…)", so der Baden-Württembergische Umweltminister und UMK-Vorsitzender Franz Untersteller. Der Ausbau der Stromnetze soll vorangetrieben werden. Die Belastungen der Bevölkerung sollen dabei so gering wie möglich gehalten werden. Die UMK fordert deshalb eine stärkere Berücksichtigung möglicher Erdverkabelungen beim Netzausbau sowie eine Verwaltungsvorschrift, die sicherstellt, dass die Netzbetreiber die elektrische, magnetische und elektromagnetische Strahlung nach dem Stand der Technik minimiert. Außerdem spricht sie sich für die Entwicklung der Netze zu so genannten smart grids aus. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung der Umweltministerkonferenz vom 8. Mai 2014