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Empirische Phase im Forschungsprojekt "Entwickeln. Finanzieren. Umsetzen – Stadtmachen auf digitalen Plattformen" gestartet

Juli 2019

Mit einer Analyse der Landschaft an digitalen Plattformen für das Sammeln und Umsetzen von Bürgerideen ist das Forschungsprojekt in die empirische Phase gestartet. Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie eine Befragung der Betreiber von ausgewählten Plattformen lieferten erste wichtige Erkenntnisse zu Relevanz und Nutzen der Plattformen zur Stärkung von Bürgerideen in der Stadtentwicklung. Eine zusammengestellte Steckbriefsammlung mit 30 ausgewählten Praxisbeispielen bildet dabei das Spektrum der digitalen Plattformen für kollaboratives Stadtmachen ab. 

Auf dieser Grundlage wurden sechs Fallbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum sowie drei internationale Best-Practice-Beispiele für die vertiefende Analyse ausgewählt. Es handelt sich hierbei sowohl um Crowdsourcing-, als auch um Crowdfunding-Plattformen.

Anhand dieser Fallbeispiele soll untersucht werden, welche Möglichkeiten sich für das Entwickeln und Umsetzen von Bürgerideen über digitale Plattformen eröffnen: Welche Vorteile bieten die Plattformen für das Stadtmachen? Wo liegen ihre Limitationen? Was sind Erfolgsfaktoren für die Umsetzung von Bürgerprojekten über solche Plattformen? Welche Lösungen haben sich bewährt?

Die empirische Phase soll gegen Ende 2019 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2020 ist ein Experten- und Expertinnnen-Workshop geplant, in dem die Forschungsergebnisse diskutiert und eingeordnet werden sollen.


Forschungsprojekt "Entwickeln. Finanzieren. Umsetzen – Stadtmachen auf digitalen Plattformen" gestartet

Dezember 2018: In den letzten Jahren sind verschiedene Plattformen im Internet entstanden, durch die Bürger die Möglichkeit erhalten, eigene Vorstellungen zur Gestaltung ihrer Stadt einzubringen und selber Projekte zu initiieren. Plattformen wie Nexthamburg, Frankfurt gestalten, openBerlin, Stadtmacher, Place2Help, PaderCrowd oder HannoverMachen stehen hierfür beispielgebend. Sie alle zielen darauf ab, Bürger beim Stadtmachen zu unterstützen und ihnen neue Werkzeuge an die Hand zu geben, um eigene Projekte auf den Weg bringen zu können.

Entsprechend werden im aktuellen Fachdiskurs solche Plattformen als wichtige Instrumente gehandelt, um Bürgerprojekte in der Stadtentwicklung zu stärken und lokale Demokratie zu beleben. Doch wie steht es um die Relevanz und Reichweite dieser Plattformen? Welchen Nutzen haben sie, wo liegen ihre Grenzen? Ermöglichen sie tatsächlich eine offenere und partizipativere Gestaltung unserer Städte?


Forschungsprojekt ausgeschrieben: Entwickeln. Finanzieren. Umsetzen – Stadtmachen auf digitalen Plattformen:

September 2018: In den letzten Jahren sind im Internet verschiedene Plattformen entstanden, durch die Bürger die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen zur Gestaltung ihrer Stadt einzubringen und selber Projekte zu initiieren. Mit dem in der Leistungsbeschreibung ausgeschriebenen Forschungsprojekt sollen die Möglichkeiten und Grenzen solcher Plattformen untersucht und eine Bewertung dieser digitalen Werkzeuge für eine kollaborative Stadtentwicklung unternommen werden. Einreichungsfrist: 8. Oktober 2018

Leistungsbeschreibung

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Projekteitung
Dr. Lars Wiesemann

Tel.: 030 390473-275
E-Mail: lwiesemann@vhw.de