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Expertenkommission "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik" nimmt Arbeit auf

September 2018

© Manfred Grohe

Die Baulandkommission soll konkrete Handlungsoptionen für eine bessere und schnellere Aktivierung von Grundstücken für den Wohnungsbau erarbeiten. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Regierungsfraktionen, Landesminister- und -senatorinnen, Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, Bundesministerien, Wissenschaft sowie Verbände.

"Wir wollen praktikable Wege zur Lösung der Baulandfrage und Unterstützung des Wohnungsbaus finden", betonte Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauministerium und Vorsitzender der Kommission. "Wir brauchen dazu einen offenen Dialog, der praktische Erfahrungen, Fachwissen und Politik verbindet. Wir haben Baulandpotenziale und diese gilt es, im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger zügig zu erschließen. Dafür müssen wir die Rahmenbedingungen auf allen föderalen Ebenen optimieren. Dabei ist mir wichtig, den Wohnungsbau und sein soziales Umfeld im Blick zu haben. Bezahlbare Wohnungen, ein attraktives Wohnumfeld und eine gute Infrastruktur sind entscheidend zur Vermeidung von sozialen Spannungen."

Die Baulandkommission soll im Sommer 2019 ihre Ergebnisse vorlegen. Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 4. September 2018

Roadmap Bodenpolitik

In der "Roadmap Bodenpolitik" des vhw-Bundesverbandes und des Deutschen Instituts für Urbanistik werden neun Kernforderungen formuliert, die aus Sicht der Experten dringend aufzugreifen sind, um einen nachhaltigen und sozial verantwortungsvollen Umgang mit dem knappen Gut Boden zu sichern.

Das Eckpunktepapier mit neun Kernthesen

Roadmap Bodenpolitik
Oktober 2017

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