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Junge Menschen fordern mehr Beteiligung bei der Entwicklung von Städten und Gemeinden

Dezember 2017

Foto Junge Menschen
© Rido/Fotolia

Engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland fordern eine bessere Beteiligung bei der Stadtentwicklung. Ihre Vorschläge haben sie auf dem 12. Jugendforum Stadtentwicklung am 11. Dezember 2017 in Berlin vorgestellt. Das Jugendforum fand im Bundesbauministerium statt und stand unter dem Motto "Jugend verändert Stadt".

Im Mittelpunkt des Jugendforums 2017 stand die Frage, wie Jugendbeteiligung gestaltet werden kann und wie Projekte von Jugendlichen besser unterstützt werden können. Unterschiedliche Beteiligungsformate wurden vorgestellt, die die Bandbreite der Mitwirkungsmöglichkeiten zeigen. Das Jugendparlament in Leipzig nutzt bspw. sein Rede- und Antragsrecht im Stadtrat, um Einfluss auf aktuelle Stadtentwicklungspläne und Konzepte zur Gestaltung der Stadt zu nehmen. Mit einem Jugendfonds verfügt es darüber hinaus über ein gutes Instrument, Jugendlichen eigene Projekte zu ermöglichen.

Wichtig ist für die jungen Menschen z. B. auch der Erhalt und Ausbau von Kultur- und Sportstätten. So hat sich der Jugendrat in Tirschenreuth erfolgreich für den Bau eines Multifunktionssportplatzes eingesetzt. In Anklam haben junge Menschen mit dem vom Bundesbauministerium geförderten "Demokratiebahnhof" ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum aufgebaut und damit in der Stadt ein neues Angebot für Jung und Alt geschaffen, das weit über Anklam hinausstrahlt. Die Mitglieder des Jugendgemeinderates in Weinstadt machten deutlich, wie wichtig Mitbestimmung ist: Dort wurden 1000 Jugendliche mit einem Jugend-Hearing an der Planung des zukünftigen Bürgerparks beteiligt. Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 11. Dezember 2017

Die Jugendpresse berichtete in einem Blog über das Jugendforum: https://politikorange.de
Informationen über das Jugendforum und Modellprojekte des BMUB: http://www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/stadtentwicklung