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Niedersachsen fördert ÖPNV mit über 95 Millionen Euro

Februar 2020

© connel design.Fotolia

Zum Ausbau und zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beteiligt sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr mit rund 95,4 Millionen Euro an insgesamt 328 Projekten (ÖPNV-Programmliste). Das hat Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann am 5. Februar 2020 in Hannover anlässlich der Vorstellung des ÖPNV-Förderprogramms 2020 bekanntgegeben. 

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2020:

  • 113 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 38,8 Millionen Euro Förderung
  • 825 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet mit insgesamt rund 22 Millionen Euro Förderung
  • drei Projekte im Schienenpersonennahverkehr werden mit insgesamt 3,7 Millionen Euro gefördert
  • 299 Busse, davon 43 Elektro-Busse, 6 Busse mit Erdgasantrieb, 5 Busse mit Hybridantrieb und 245 dieselgetriebene Busse mit neuester Abgastechnik: 30,7 Millionen Euro
  • eine neue landesbedeutsame Buslinie mit einer voraussichtlichen Förderung von rund 300.000 Euro pro Jahr

Hintergrund
Das Land Niedersachsen legt jährlich ein landesweites Förderprogramm für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. Die umfassten Förderbereiche sind vielfältig: So sind im Programm insbesondere Infrastrukturprojekte wie der Um-, Ausbau und die Grunderneuerung von Bushaltestellen, zentralen Omnibusbahnhöfen und Busbetriebshöfen, Stadtbahnprojekte in Hannover und Braunschweig, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, aber auch Projekte zur Beschleunigung des ÖPNV und zur aktuelleren Information der Fahrgäste (Echtzeitinformationssysteme) sowie die Förderung von Landesbuslinien enthalten. Die Zuschüsse des Landes stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG- Landesmittel) und des Regionalisierungsgesetzes (RegG – Bundesmittel). Das ÖPNV-Förderprogramm wird durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) umgesetzt. Quelle/Weitere Informationen: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Pressemitteilung vom 5. Februar 2020