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vhw e. V. unterstützte "Flüchtlingen ein Gesicht geben " – Starker Auftritt der Integrationspreisträger in Berlin

Oktober 2017

Flüchtlingen ein Gesicht geben, Jugendgruppe "Migranten mischen mit", AWO
Jugendgruppe "Migranten mischen mit" des AWO Jugendmigrationsdienstes und vhw e. V. am 25. Oktober 2017 in Berlin

In der Kategorie "Nachbarschaften" gewann das engagierte Projekt "Flüchtlingen ein Gesicht geben" des Jugendmigrationsdienstes (JMD) Lippe des AWO Unterbezirks Hochsauerland/Soest einen der begehrten und erstmalig vergebenen Integrationspreise 2017.

Die Idee: Was haben junge Flüchtlinge eigentlich in ihrem Heimatland aufgegeben? Wie lebten sie dort? Konnten sie dort noch ihre Schule besuchen? Was hat sich in Deutschland für sie verändert? Haben sie hier mehr oder weniger Chancen? 16 Jugendliche zwischen 15 und 23 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, die selbst vor kurzem als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren, haben sich in der Jugendgruppe "Migranten mischen mit" (MMM) mit diesen Fragen auseinandergesetzt.

Seit September 2015 befragten sie so 23 neu angekommenen jungen Flüchtlingen in ihrer jeweiligen Muttersprache und konnten wichtige Aussagen in Deutsch zusammenfassen. Sie handeln von ihrer Heimat, von der Flucht, dem Ankommen und gegenwärtigen Leben in Deutschland sowie von persönlichen Wünschen und Plänen für ihre Zukunft.


Integrationspreisträger on Tour in Berlin

Das Projekt war so erfolgreich, dass es beschloss, in Deutschland auf Tour zu gehen. Die Jugendgruppe "Migranten mischen mit" des AWO Jugendmigrationsdienstes aus Lippstadt konnte am 25. Oktober 2017 mit ihrer Ausstellung und Bühnenaufführung "Flüchtlingen ein Gesicht geben" auf ganzer Linie überzeugen. In den Interkulturanstalten in Berlin-Westend zeigten sie auf Einladung des vhw e. V. und des Interkulturanstalten Westend e. V. , wie Flucht und Ankommen nie aufhören, sondern immer weitergehen, und wie Optimismus, Pragmatismus und das Miteinander von Geflüchteten und Einheimischen dazu führen können, dass Integration gelingen kann. Eine großartige Stimmung, die mit den Interkulturanstalten zudem an einem Ort stattfand, der es sich auch selbst zur Aufgabe gemacht hat, das Miteinander von Geflüchteten und Nachbarschaft aktiv zu gestalten.

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