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Wohngeldbericht der Bundesregierung beschlossen

Juli 2017

Foto Wohngeldantrag
© Birgit Reitz-Hofmann/Fotolia

Der neue Wohngeld-Bericht der Bundesregierung empfiehlt eine regelmäßige Anpassung des Wohngelds an die Mieten- und Preisentwicklung. Das Bundeskabinett hat den Bericht am 5. Juli 2017 zusammen mit dem Mietenbericht sowie dem Dritten Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland auf Vorschlag von Bundesbauministerin Barbara Hendricks beschlossen.

Hendricks: "Wir brauchen eine regelmäßige und bedarfsgerechte Anpassung des Wohngelds an die Mieten- und Preisentwicklung. Nur so können wir sicherstellen, dass nicht Tausende Familien in die Grundsicherung abrutschen oder aus ihrem vertrauten Stadtteil wegziehen müssen. Ich stelle mir einen Rhythmus von zwei Jahren vor. Mieterinnen und Mieter müssen sich auf ihr Wohngeld verlassen können."

Der Wohngeldbericht zeige, dass die Anfang 2016 in Kraft getretene Reform des Wohngelds dringend geboten war: Die Zahl der Wohngeld-Empfänger hat sich um schätzungsweise 43 Prozent auf 660.000 Haushalte erhöht. Das durchschnittliche Wohngeld eines Zwei-Personen-Haushalts ist um 61 Prozent von monatlich 114 Euro auf 184 Euro gestiegen.

Quelle/Weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 5. Juli 2017