Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungPlanung und Management von Artenschutzmaßnahmen (CEF-/FCS-Maßnahmen) am 20.11.2017 in Filderstadt (BW172626)

Veranstaltungsdetails

Planung und Management von Artenschutzmaßnahmen (CEF-/FCS-Maßnahmen) (BW172626)

Umweltrecht & Klimaschutz

Referenten:
Dr. Ernst-Friedrich Kiel, Dr. Jochen Lüttmann
Zeit/Ort:
20.11.2017 in Filderstadt
Bundesland:
Baden-Württemberg
vhw-Mitglieder
€ 320,00
Nicht-Mitglieder
€ 385,00
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Referenten

Dr.                                                          Ernst-Friedrich Kiel

Dr. Ernst-Friedrich Kiel

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Leiter Referat  
III-4 (Biotop- und Artenschutz, NATURA 2000, Klimawandel und Naturschutz, Vertragsnaturschutz)

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Dr.                                                          Jochen Lüttmann

Dr. Jochen Lüttmann

Landschaftsplaner und Mitinhaber des Büro FÖA Landschaftsplanung GmbH in Trier (www.foea.de); Mitarbeit an verschiedenen einschlägigen Regelwerken des Bundes (Bearbeitung des Teils Artenschutz in der Richtlinie für die Landschaftspflegerische Begleitplanung im Bundesverkehrsstraßenbau R-LBP, Bearbeitung der Arbeitshilfe "Fledermäuse und Verkehr" des Bundesverkehrsministerium) und der Länder (Leitfaden "Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen für die Berücksichtigung artenschutzrechtlich erforderlicher Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen").

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Inhalte

Im Zusammenhang mit der Artenschutzprüfung nach dem BNatSchG besteht die Möglichkeit, so genannte vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) durchzuführen. Mit ihrer Hilfe kann unter Umständen ein aufwändiges Ausnahmeverfahren abgewendet werden. Im Falle einer förmlichen Ausnahme müssen alternativ Maßnahmen zur Erhaltung der Populationen der betroffenen Arten ergriffen werden (FCS-Maßnahmen).
 
Vor diesem Hintergrund wurde der den Leitfaden „Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen“ erarbeitet, der für etwa 110 regelmäßig bei Eingriffsvorhaben betroffene Arten geeignete Maßnahmen modellhaft zusammenstellt. Der Leitfaden - vom Land Nordrhein-Westfalen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Naturschutz erarbeitet - beinhaltet zahlreiche Methodenstandards, die auch für die entsprechenden Verfahren in den anderen Bundesländern anwendbar sind. Gerichte wie z.B. das OVG Münster ziehen den Leitfaden als Sachverständigengutachten hinzu.
 
Im Seminar lernen Sie die naturschutzrechtlichen und -fachlichen Anforderungen an die Planung  von vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen und an das Monitoring der Maßnahmen anhand vielfältiger Praxisbeispiele kennen. Dabei bietet sich Ihnen die Gelegenheit für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Autoren des Leitfadens.
Auf dieser Veranstaltung treffen Sie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesbehörden und Landkreisen, Städten und Gemeinden, die mit Fragen des Artenschutzes in Verfahren der Bauleit- und Fachplanung befasst oder von diesen betroffen sind; Fachleute aus Planungsbüros, Unternehmen und Verbänden.

Hinweise
Nutzen Sie die Möglichkeit, vorab konkrete Fragen oder Fallbeispiele zu übermitteln und zum Gegenstand der Veranstaltung zu machen.
Über­senden Sie diese bitte per E-Mail bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an umweltrecht@vhw.de
Diese Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung anerkannt.

Inhaltlich zuständig

Eckhard Lange

Tel: 030 390473-415
elange@vhw.de

Organisatorisch zuständig

Sonja Blessing

Tel: 07031 86 61 07-0
Fax: 07031 86 61 07-9
gst-bw@vhw.de

Sylke Laukemper

Tel: 07031 866107-0
Fax: 07031 866107-9
gst-bw@vhw.de

Ilona Naser

Tel: 07031 866107-6
Fax: 07031 866107-9
inaser@vhw.de

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Baden-Württemberg
Gartenstraße 13
71063 Sindelfingen

Veranstaltungsort