Logo Bundesverband für Wohnen und StadtentwicklungSpezielle artenschutzrechtliche Prüfung - Umgang mit besonders und streng geschützten Arten in der Objekt- und Bauleitplanung am 24.09.2019 in Berlin (BB190716)

Veranstaltungsdetails

Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung - Umgang mit besonders und streng geschützten Arten in der Objekt- und Bauleitplanung (BB190716)

Städtebau-, Bauordnungsrecht, Raumordnung, Umweltrecht & Klimaschutz

Referent:
Dipl.-Ing. Ronald Meinecke
Zeit/Ort:
24.09.2019 - 25.09.2019 in Berlin
Bundesland:
Berlin
vhw-Mitglieder
€ 580,00
Nicht-Mitglieder
€ 660,00
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Weitere(r) Termin(e):

Referent

Dipl.-Ing.                                                   Ronald Meinecke

Dipl.-Ing. Ronald Meinecke

Von der IHK Potsdam öbv Sachverständiger für Umweltgenehmigungsverfahren mit Schwerpunkt Wasser, Bergbau und Energie; Diplom-Biologe und Umweltingenieur; Inhaber des Büros für Verfahrensmanagement und Umweltgutachten in Potsdam. Langjährige Projekterfahrung im praktischen Arten- und Habitatschutz.

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Inhalte

Im Zuge der Novellierung des BNatSchG im September 2017 wurde vor allem im besonderen Artenschutzrecht einige in der Vergangenheit heftig umstrittene Punkte klargestellt (Rolle der Eingriffsregelung; kein Fangverbot zur Rettung von Tieren aus dem Baufeld; Etablierung des Signifikanzansatzes bei Tötungen u.v.m.). Dennoch führen die Regelungen der §§ 44 (1) ff. BNatSchG führen nicht selten zu einer Umplanung oder gar zum Versagen eines Vorhabens.

Der erste Tag des Seminars (Grundlagen) befasst sich intensiv mit den rechtlichen und fachlichen Grundlagen und Anforderungen an die Abarbeitung des artenschutzrechtlichen Fachbeitrages (AFB) bzw. der zugehörigen behördlichen Prüfung (saP) unter Berücksichtigung der BNatSchG-Novelle 2017. Sie lernen die unterschiedlichen Anforderungen an "CEF"- und "FCS"-Maßnahmen und die einschlägige Leitfäden und Arbeitshilfen der Länder kennen.

Anhand konkreter Fallbeispiele aus der Bauleit- und Objektplanung werden am 2. Tag Inhalt und Bewältigung des besonderen Artenschutzrechts behandelt. Die Abarbeitung des AFB bzw. der saP steht nun am Beispiel konkreter Vorhaben im Vordergrund. Auch hier stehen Wege der Legalausnahme nach § 44 (5) und der Ausnahme nach § 45 (7) im Mittelpunkt. Zudem wird das Thema der Befreiung nach § 67 (2) BNatSchG erörtert und Anforderungen an "CEF"- und "FCS"- Maßnahmen sowie Beispiele für ihre praktische Umsetzung behandelt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, insbesondere für den 2. Tag Fallbeispiele einzureichen. Der Referent bereitet zudem eigene Beispiele vor.

Das Seminar ist begrenzt auf 25 Teilnehmer. Eine rechtzeitige Anmeldung ist empfehlenswert.

Auf dieser Veranstaltung treffen Sie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Landesbehörden und Landkreisen, Städten und Gemeinden, die mit Fragen des Artenschutzes in Verfahren der Bauleit- und Fachplanung befasst oder von diesen betroffen sind; Fachleute aus Planungsbüros, Unternehmen und Verbänden, öffentliche und private Vorhabenträger.

Inhaltlich zuständig

Eckhard Lange

Tel.: 030 390473-415
elange@vhw.de

Organisatorisch zuständig

Elke Matz

Tel.: 030 390473-320
Fax: 030 390473-390
gst-bb@vhw.de

Silke Matter

Tel.: 030 390473-325
smatter@vhw.de

Dragana Kurtisevic

Tel.: 030 390473-311
dkurtisevic@vhw.de

Anschrift

vhw-Geschäftsstelle Berlin/Brandenburg
Fritschestraße 27/28
10585 Berlin

Veranstaltungsort