Da geht was! Aber bleibt es auch?
Eine Diskussion digitaler Kriseninnovationen in Verwaltung, lokaler Demokratie und Zivilgesellschaft
Seit Beginn der Corona-Pandemie titelten zahlreiche Artikel und journalistische Beiträge, die Krise sei nicht nur eine Krise, sondern vielmehr eine Chance - vor allem für die Digitalisierung. Das ist natürlich wenig überraschend, schließlich waren durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nicht nur Unternehmen, sondern die Mehrheit der Menschen gezwungen, ihre beruflichen, sozialen und kulturellen Aktivitäten – sofern möglich – ins Digitale zu verlagern. Ob die unter Zeitdruck entwickelten Lösungen allerdings nachhaltig sind und auf strukturelle Defizite sinnvoll reagieren oder nur zur kurzfristigen Überbrückung temporär aufklaffender Engpässe beitragen, bedarf einer tiefergehenden Betrachtung. Mit der werkSTADT Nr. 42 werden daher die digitalen Kriseninnovationen im Zuge der Corona-Pandemie für die Bereiche Verwaltung, Politik, Demokratie und Zivilgesellschaft hinsichtlich der Fragen analysiert, welchen nachhaltigen Beitrag sie für bestehende strukturelle Defizite leisten und welche gesellschaftlichen Folgewirkungen daraus zu erwarten sind.
Weitere Informationen
Details
- Ausgabe: 42
- Jahr: 2020
- Umfang: 18
- Ort: Berlin
Autor:innen
- Dr. Anna Becker
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