Migration in kleineren Kommunen
Zugänge zum Wohnungs- und Arbeitsmarkt gestalten
Migration ist nicht mehr nur ein Thema der Großstädte. Spätestens seit den Fluchtbewegungen im Jahr 2015 ist die soziale Integration von Zugewanderten auch in kleineren Kommunen zu einer Daueraufgabe geworden. Jedoch lässt sich beobachten, dass sich die Fähigkeit und Bereitschaft zur Aufnahme und Integration von Zugewanderten in kleineren Kommunen sehr unterschiedlich darstellt – obwohl darin zugleich eine Chance liegt, Entwicklungen wie Überalterung oder Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die vorliegende werkSTADT wendet sich diesem Thema zu und stellt ein Modell vor, mit dem systematisch auf die Aufnahmefähigkeit kleinerer Kommunen geblickt und förderliche Faktoren spezifiziert werden können. Es betrachtet dafür die Ausgangslage einer Kommune in den drei Bereichen: (1) räumliche und infrastrukturelle Ressourcen, (2) lokale Politikgestaltung und (3) gesellschaftliches Klima und soziale Strukturen. Am Beispiel der Handlungsfelder Wohnen und Arbeit veranschaulicht der Beitrag den Mehrwert dieser Analyse-Perspektive und leitet auf Basis aktueller Forschungsbefunde konkrete Handlungsimpulse für eine gelingende Integration in den beiden Bereichen ab.
Weitere Informationen
Details
- Ausgabe: 85
- Jahr: 2026
- Umfang: 17
- ISSN: 2367-0819
Autor:innen
- Dr. Friederike Enssle-Reinhardt
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