Neue Beteiligung und alte Ungleichheit? Politische Partizipation marginalisierter Menschen
Abschlussbericht
Die Gesellschaft steht angesichts sich wandelnder Formen sozialer Ungleichheit immer wieder vor der Herausforderung, Inklusion in der politischen Partizipation zu gewährleisten. Aber: Politisch aktive Personen in marginalisierten Lagen sind in Beteiligungsformaten meist in der Minderheit. Schriftenreihe 22 untersucht, wer diese aktiven Menschen sind, welche Rolle ihre individuelle Marginalisierungslage beim Ergreifen politischer Partizipation spielt und welche Strukturen ihre Beteiligung begünstigen. In Fallstudien kamen diejenigen zu Wort, die sich trotz sozialer Benachteiligung z. B. durch Erwerbslosigkeit, Frühverrentung, Behinderung oder Fürsorgeverantwortung als Alleinerziehende oft seit Jahren politisch einbringen. Die Autoren beleuchten zudem, wie sich politische Angebote und der räumliche Kontext benachteiligter Quartiere auf die Motivation sowie die Art und Weise auswirken, Politik selbst in die Hand zu nehmen.
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Details
- Ausgabe: Nr. 22
- Umfang: 58
- ISBN: 978-3-87941-811-4
Autor:innen
- Jan Kaßner
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Politikwissenschaft - Prof. Dr. Norbert Kersting
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Professur "Vergleichende Politikwissenschaft - Kommunal- und Regionalpolitik", Institut für Politikwissenschaft
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