Quartierseffekte und soziale Mischung
Ein Faktencheck aus wissenschaftlicher Perspektive
Mit dem Narrativ einer „sozialen Mischung“ im Quartier verknüpfen sich viele Hoffnungen. Es ist als eine Art Gegenentwurf zur meist negativ bewerteten Segregation zu verstehen: soziale Stabilisierung, gelingende Integration, mehr Partizipation, ... – all das soll sich beim richtigen Mix im Quartier einstellen und im Endeffekt auch die soziale Mobilität erleichtern. In werkSTADT Nr. 48 wird die zentrale Annahme des Mischungsparadigmas diskutiert, nämlich, dass von einem mehr oder weniger sozial gemischten Quartierskontext tatsächlich eine „Wirkung“ ausgehe. In der Wissenschaft ist dies keineswegs eindeutig belegt, weswegen es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Der folgende Artikel gibt deshalb einen knappen Überblick zur Forschung zu Quartierseffekten und sozialer Mischung und zeigt die Relevanz dieses Themas für die Stadtentwicklungspraxis auf.
Weitere Informationen
Details
- Ausgabe: 48
- Jahr: 2020
- Umfang: 15
- Ort: Berlin
Autor:innen
- Prof. Dr. Olaf Schnur
Bereichsleiter Forschung - Kirsten Krüger
Wissenschaftlerin - Carlotta Reh
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