Resilienz in der Stadtentwicklung
Kritische Anmerkungen zu einem Konzept im Aufwind
In den aktuellen planerischen Diskussionen wird Resilienz überwiegend als etwas grundsätzlich Positives und Wünschenswertes betrachtet. Auch dass der Aufbau urbaner Resilienz dem Wohl der Allgemeinheit diene, ist ein gängiges Argument. Allerdings sollte man sich nicht zu vereinfachten Annahmen verleiten lassen. Die vorliegende werkSTADT zeigt, dass das Anliegen urbaner Resilienz potenziell durch verschiedene Interessenlagen gekennzeichnet ist – und dass städtische Entwicklungsprozesse mit diesem Ziel immer auch Gewinner und Verlierer produzieren können. Um das Konzept im planerischen Handeln reflektiert einzusetzen, ist es deshalb wichtig, sich der möglichen Widersprüche, Konflikte und negativen Konsequenzen einer resilienzorientierten Stadtentwicklung stärker bewusst zu werden.
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Details
- Ausgabe: 82
- Jahr: 2026
- Umfang: 13
- Ort: Berlin
Autor:innen
- Dr. Lars Wiesemann
Stellv. Bereichsleiter Forschung
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