Wie transformiert man eine Innenstadt?
Die Zahl der Ladengeschäfte sinkt, Leerstand breitet sich aus, die Innenstädte veröden, sterben … In den letzten Monaten hat der Sound der Krise noch einmal an Intensität gewonnen. Das Patentrezept der Postcoronazeit hieß „Belebung“. Nun haben sich die Passantenfrequenzen vielerorts erholt, aber das reicht offensichtlich nicht aus, um den Handelsbetrieben das Überleben zu sichern. Wie rettet man nun die Innenstadt? Es gibt die Forderung nach flexibleren Ladenöffnungszeiten, genauso wie nach handelsunabhängigen Nutzungskonzepten. Der Erhöhung der Aufenthaltsqualität wird Priorität eingeräumt, gleichzeitig gibt es kaum einen Verkehrsversuch, der nicht im Streit endet. Die viel beschworene Multifunktionalität legt den Mangel an Betriebskonzepten offen, die Vielfalt orchestrieren und den Mehrwert für alle spürbar machen. Nicht zuletzt hat sich die Haushaltssituation der meisten Kommunen erheblich verschlechtert, sodass Investitionen und Personaleinsatz im großen Stil kaum zu erwarten sind. Muss die große Transformation also verschoben werden?
Weitere Informationen
Details
- Ausgabe: 5/2026
- Jahr: 2026
- Umfang: 3
- ISSN: 1867-8815
Autor:innen
- Ricarda Pätzold
Deutsches Institut für Urbanistik (difu), Berlin - Sandra Wagner-Endres
Deutsches Institut für Urbanistik (difu), Berlin
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