Springe zum Hauptinhalt
Handlungsfähige Kommune

Bürgerinnen als Freunde? Potenziale von Sozialen Medien in der Öffentlichen Verwaltung

27. Nov., 2018

Ausgangslage

Das Verhältnis von BürgerInnen zum Staat hat sich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend verändert. Besonders im Bereich der Stadtentwicklung ist zu beobachten, dass sich BürgerInnen nicht mehr nur als AdressatInnen von Informationen und Entscheidungen verstehen, sondern Beteiligung und Mitgestaltung aktiv einfordern oder selbst organisieren und einbringen möchten. Um die Anforderungen an Kommunikation, Kooperation und Vernetzung mit BürgerInnen sowie weiteren AkteurInnen umzusetzen, können Soziale Medien für Politik und Verwaltung ein zentrales Instrument darstellen Auch werden dem aktiven Einsatz Sozialer Medien weitere Potenziale und Wirkungen zugeschrieben, die in der gängigen Praxis von öffentlichen Verwaltungen bei weitem noch nicht ausgeschöpft werden.

Ziel

Ziel des ausgeschriebenen Forschungsprojektes ist es daher, zum einen die Praxis einer aktiven Nutzung von Sozialen Medien durch Kommunen zu analysieren und herauszuarbeiten, welcher Hindernisse und Lösungen in ihrer Anwendung gefunden wurden. Zum anderen soll die Wirkung einer „dialogoffenen Verwaltung“ auf das Verhältnis zwischen BürgerInnen und Kommunen, vor allem hinsichtlich der Herstellung von Transparenz, Vertrauen und Glaubwürdigkeit untersucht werden. Dafür werden Städte und Kommunen untersucht werden, die Soziale Medien aktiv nutzen und darüber mit den BürgerInnen regelmäßig interagieren.

Im Fokus steht damit die Nutzung von Sozialen Medien durch die öffentliche Verwaltung zum kontinuierlichen Dialog, Austausch und Vernetzung mit den BürgerInnen und nachgeordnet deren Wirkung auf punktuelle Beteiligungsmaßnahmen im Zuge von Stadtentwicklungsprojekten und –prozessen.

Publikationen zum Projekt

Springe zum Ende des Publikations-Sliders
Ende des Publikations-Sliders
Nach oben